Sonntag, 24. November 2013

Catching Fire - Der Film

Achtung Spoiler Alarm! :)


War gestern im Kino , um mir die lang ersehnte Verfilmung von Panem anzusehen. Ich sage nur: Wow! Echt, der Film ging mit Werbung insgesamt 3 Stunden (also der eigentliche Film ca. 146 Minunten) und war nicht eine Sekunde langweilig. Obwohl der Film dem Typen neben mir wohl nicht so gut gefallen, hat und er eingeschlafen ist *kopfschüttel*.

Hier mal schnell der Inhalt:
Zusammen mit ihrem Freund Peeta (Josh Hutcherson) hat die 17-jährige Katniss (Jennifer Lawrence) es geschafft, die gefährlichen Hungerspiele zu überleben. Der Lohn: Ein eigenes Haus in ihrem Heimatdistrikt 12 und eine gute Lebensmittelversorgung für sie und ihre Familie. Die grausame Regierung unter Präsident Snow (Donald Sutherland) in der Hauptstadt, dem Kapitol, zwingt die beiden Gewinner jedoch, für Propagandazwecke zu posieren und weiterhin so zu tun, als wären sie ein Liebespaar. Während Peeta und Katniss durch die Distrikte touren müssen, werden sie Zeugen brutaler Gewalt der Ordnungskräfte gegen die Bevölkerung, sehen aber auch Anzeichen für eine nahende Rebellion. Für die Aufständischen ist Katniss eine Symbolfigur, daher beschließt Präsident Snow, die unbequeme Meisterjägerin bei den folgenden Hungerspielen entgegen der Tradition erneut teilnehmen zu lassen. Nun müssen sich Katniss und Peeta erneut dem Kampf ums Überleben stellen und auch in der Arena erwarten sie eine Menge Überraschungen.

Der erste Teil ist ja meiner Meinung nach schon ziemlich gut verfilmt worden, aber dieser zweite Teil hat das ganze noch mal getoppt.Es kamen diverse Zitate aus dem Buch vor und ich war einfach nur hin und weg.

Jennifer Lawrence (Katniss) hat mich in ihren Bann gezogen. Sie war keine Schauspielerin mehr,Katniss darstellen sollte, nein sie WAR Katniss, ist so tief in der Rolle versunken, dass man sie darunter nicht mehr erkannt hat. Und die Kleider, die sie getragen hat: Einfach fantastisch ich würde so viel dafür geben eines davon zu tragen. Besonders das Hochzeitskleid fand ich toll und das Spotttölpelkleid, was Cinna kreiert hat. Aber das Hochzeitskleid war schöner, obwohl Snow es ausgesucht hat. Mcih hat aber extrem genervt, dass sie sich nicht entscheiden kann. Im Buch küsst Gale sie einmal, aber im Film ergreft sie sogar 2 Mal die Gelegenheit und erkärt dann Peeta, dass sie nur mit ihm zusammen sein will. Entscheide dich Mädel.



Josh Hutcherton (Peeta) hat mich dermaßen überrascht, was wahrscheinlich aber auch am Text lag. Im ersten Teil war er mir viel zu kitschig und zu leidend. Klar, er hat den tragischen Liebenden zu spielen, aber so kitschig? Jetzt hingegen war er einfach fantastisch. Er war liebevoll (aber nicht zu sehr), mutig, stark, fürsorglich und natürlich auch eifersüchtig (in genau dem richtigen Maß). Im Buch war ich ja immer der Gale Fan und habe nie verstanden, warum Katniss unbedingt Peeta haben will, wo doch der Traummann zuhause auf sie wartet, aber im Film war ich so was von überzeugt von Peeta. Hätte man mich, nachdem ich aus dem Kino gekommen bin gefragt ob ich Gale oder Peeta wählen würde, ich hätte mich ohne zu zögern für Peeta entschieden.


Liam Hemsworth (Gale) konnte mich in diesem Film nicht so sehr für sich einnehmen, obwohl er natürlich einfach zum anbeißen aussah ;). Ich weiß nicht mal wieso, wenn ich so darüber nachdenke. Es war einfach so. Wahrscheinlich lag das auch ein bisschen daran, dass ich wollte, dass Katniss Peeta nimmt und nicht Gale. Vielleicht habe ich ihn mir dadurch schlechter geredet,als er ist.


Woody Harrelson (Haymitch) hat auch wieder für einige Lacher gesorgt. Besonders toll fand ich den Moment, als er erfuhr, dass die Sieger wieder in die Hungerspiele müssen und er sein Glas gegen die Wand geworfen hat.
Elizabeth Banks (Effie) hat mich auch sehr berührt, als sie meinte, dass sie doch ein Team wären und alle etwas goldenes bräuchten. Katniss hätte ihre Brosche und sie ihre Haare. Auch ihre Kleider waren mal wieder total abgedreht und genial. Hmm...
Sam Claflin (Finnick) war auch sehr gut getroffen. Ich fand es so süß von ihm, als er Mags (Lynn Cohen) die ganze Zeit auf seinem Rücken getragen hat und konnte richtig mit ihm mitfühlen, als sie sich für Peeta geopfert hat. Außerdem schaut er schon ziemlich heiß aus ;).


Jeffrey Wright (Beetee) und Amanda Plummer (Wiress) alias plus und minus sind mir sehr ans Herz gewachsen. Besonders den Moment als Beetee meinte sein Draht kann nicht durchbrennen, weil er ihn gemacht hat fand ich toll.
Jena Malone (Johanna) war toll. Sie hat ihre Wut, darüber, dass sie wieder in die Arena musste richtig gut zum Ausdruck und die Szene, wo sie sich im Aufzug auszieht... einfach genial.
Stanley Tucci (Ceasar)... Wer hat ihn nicht ins Herz geschlossen mit seinen lilanen Augenbrauen und dem irren Gegacker, was er immer ausstößt und dabei einfach nur lächerlich aussieht. Ich könnte ihn mir nicht mehr wegdenken ohne ihn würde etwas fehlen.
Lenny Kravitz (Cinna) mit seinem goldenen Lidstrich und seinem ansonsten auch nicht ganz normalen Stylistenteam ist einfach nur super. Ich habe innigst gehofft, im Film lassen sie die Szene in der er zusammengeschlagen wird raus, aber Fehlanzeige. *schnüff*
Donald Sutherland (President Snow) war als einziger nicht so gut getroffen, obwohl er immer schön seine weiße Rose getragen hat. Wieso ist auch sein Synchronsprecher Benjamin Blümchen? Aber was soll man machen?



Beste Szenen:
Im Aufzug:
Wie eben bereits erwähnt hat sich Johanna Mason im Aufzug nackig gemacht nicht ganz ohne Peetas Hilfe. Der Gesichtsausdruck von Jennifer (Katniss) war einfach zum Schießen! Und als sie dann meinte das sie das unbedingt wiederholen müssen und Haymitch nur so: Wir haben zu danken. Genial!

Distrikt 11:
Peeta hat die Karten, die Effie ihm gegeben hat einfach weggelegt und darauf los geredet. Da war ich schon kurz davor zu heulen und als dann auch noch Katniss etwas über Rue gesagt hat und ihr Familie dann einfach so da stand und geheult hat und Rues Bild auch noch über ihnen hing (sie sah noch so lebendig aus), da war es um mich geschehen. Besser gemacht hat der Mann ,der dann die Spotttölpelmelodie gepfiffen und seine Finger erhoben hat, auch nicht.



Enkelin des Präsidenten:
Die Enkelin sieht so den Spielen zu und sieht, wie Katniss sich riesig freut, dass Peeta lebt und sie sagt dann zu ihrem Opa, dass sie auch eines Tages jemanden haben möchte, den sie so liebt. Hach...

Es gibt noch unendliche mehr, aber die schreibe ich jetzt nicht mehr alle auf, sonst bin ich morgen noch nicht fertig ;).

Weitere Fakten über meinen Kinobesuch:
Meine Freundin und ich sind dann mit der S-Bahn wieder nach Hause gefahren und neben uns waren so drei ca. 13 jährige Mädchen, die das Buch nicht gelesen hatten und wir beide waren so frech und haben ihnen zugehört. Hier die absurdesten Sprüche:
Mit wem ist sie denn jetzt eigentlich in love? - Ich glaube Gale, weil sie hat ihn ja beschützt vor den Schlägen.
Nein, ich glaube, sie verliebt sich in Finick, weil der steht ja auch auf sie.
Ist der Präsident jetzt eigentlich böse?

Fazit: 
Das ist die allerbeste Verfilmung der Welt. Ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen. 
Ja, der Film ist einfach nur Hammer! Viel besser als der erste Teil und richtig zum mitfiebern <3 Ich muss denn haben!

Bewertung:

5 Sterne    

Donnerstag, 14. November 2013

[Rezension] Beta

Zukunftsroman
 Erschienen: 25. Februar 2013
Autor: Rachel Cohn
Erschienen im cbt Verlag
Themengebiet: Klone
Seitenzahl: 416 (gebunden)




Inhalt:
Sie hat, was sie nicht haben soll: Gefühle ...
Elysia ist eine Beta, ein geklonter Teenager, und sie lebt als Dienerin der Menschen auf der paradiesischen Insel Demesne. Ihr einziges Ziel ist es, ihren »Eltern« zu gefallen – bis sie entdeckt, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die heile Welt auf der Insel wird von Klonen gestört, die Gefühle und eine eigene Meinung haben, sogenannten defekten Klonen. Und dann entdeckt Elysia, dass auch sie Gefühle hat. Sie verliebt sich und hat Erinnerungen an ihre First, den Menschen, von dem sie geklont wurde und der längst tot sein muss. Ist sie selbst defekt? Dies würde ihren Tod bedeuten, doch Elysia ist bereit zu kämpfen, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Tahir ...

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön und schlicht. (Die Augen hat mein Laptop ledier irgendwie verkackt. Die sind nämlich wirklich schön). Die Hauptperson Elysia ist sehr gut getroffen und die Schwertlilie, die jeder Klon hat ist auch auf ihrem sonst perfekten Körper zu sehen. 

Rezension:
Den Schreibstil von Rachel Cohn fand ich sehr gut. Ich habe das ganze Buch flüssig runtergelesen und mir wurde eher selten langweilig dabei, was aber leider eher am Schreibstil liegt, als an der Handlung, da der die Spannung wirklich sehr häufig fehlt. Man wird anfangs mitten in das Geschehen hinein geworfen und erlebt, wie Elysia von einer Frau, die sie "Mutter" nennen soll gekauft wir, damit sie die Familie bespaßen kann, die wie alle Klone auf der Insel Demesne lebt. Die Erfindung der Insel Demesne fand ich auch sehr gut. Dort leben all die Reichen Leute, die von Klonen bedient werden, die eigens für sie geschaffen wurden. Sie atmen sogar gesäuberte Luft und im Meer gibt es keine wilden Tiere oder auch nur eine unkontrollierte Welle. Leider scheint es auf dieser Insel auch ein ganz normaler Brauch zu sein sich mit der Droge Raxia vollzupumpen, um dann einfach am Strand total high vor sich hinzudösen. Das kam mir dann doch ein bisschen seltsam vor. Da das ganze Buch aus der Sicht von Elysia geschreiben wird, kann man sehr gut miterleben, wie der gefühllose Klon zu einem echten Teenager mutiert. Mit allen dazugehörigen Problemen.Die Charaktere fand ich allesamt sehr gut ausgearbeitet und von Anfang an kam mir Elysia sehr sympathisch vor. Jetzt kommen wir zu der Liebesgeschichte zwischen Elysia und Tahir, der nach seinem Unfall wieder auf die Insel zurückgekehrt ist. Das konnte ich der Autorin einfach nicht abnehmen. Elysia kennt Tahir vielleicht ein oder zwei Tage und schon findet sie ihn soooo toll und liebenswert. Die Geschichte des Buches zieht sich die Ganze Zeit ein bisschen, bis zum Ende dort wird einem dann ein Ereignis nach dem anderen vor die Füße geworfen und man hat gar keine Zeit richtig darüber nachzudenken, da wartet auch schon das nächste auf einen. Und das wirkt dann ziemlich unglaubwirklich.

Letzter Satz:
- (kommt noch ) -

Fazit:
Eine wirklich gute Idee für ein Buch, aber leider zu schlecht umgesetzt. Dennoch werde ich auf jeden Fall den zweiten Teil lesen, weil ich wissen möchte, wie es weitergeht.
NEIN! Ich liebe dieses Buch es ist echt klasse, super spannend und zum verlieben schön. Ich liebe es wie sich Elysia langsam aus ihrer Hülle des braven Klons heraustraut.

Bewertung:
Schreibstil:4,5 Punkte/ 4.5 Sterne
Logik: 2 Punkte/ 3.5 Sterne
Charaktere: 3,5 Punkte/ 4 Sterne
Cover: 3 Punkte/ 4.5 Sterne
Story: 2,5 Punkte/ 4 Sterne
Insgesamt: 3 Punkte/ 4 Sterne
Muss ich haben!
17,99€

Samstag, 2. November 2013

[Rezension] Adorkable

Liebesroman
Erschienen: 10. Januar 2013
Autor: Sarra Manning
Erschienen im bloomoon Verlag
Themengebiet: Liebe
Seitenzahl: 464 (broschiert)



Cover:
Die schlichte Covergestaltung gefällt mir an sich ganz gut. Die Personen, auf dem Cover finde ich ja sehr nett und so, aber mir persönlich gefällt es nicht, wenn man ein Bild für die Hauptperson/en hat. Ich meine, eigentlich hat jeder sein eigenes Bild von der Person. Ich zum Beispiel finde, nachdem ich das Buch gelesen habe, nicht, dass die Hauptperson Michael so aussieht, wie der Junge auf dem Cover. Genauso, wie das Mädchen meiner Meinung nach nicht Jeane darstellt. Ich kann leider nicht beschreiben, wie die beiden in meiner Fantasie aussehen, aber Jeane auf jeden Fall verrückter.

Inhalt:
 Jeane Smith und Michael Lee haben nichts gemeinsam. Er ist der Star des Fußballteams, Schülersprecher der beliebteste Junge der Schule. Sie ist die Außenseiterin, Freak, ein absoluter Dork in seltsamen Klamotten. Doch was kaum jemand weiß: Jeane ist Blogging Queen, hat über eine halbe Million Follower auf Twitter, schreibt Kolumnen für Zeitungen und gilt als Stimme ihrer Generation. Michael Lee langweilt sich mit seiner schönen blonden Freundin und sehnt sich danach etwas Besonderes aus seinem Leben zu machen. Und was noch niemand weiß: Jeane Smith und Michael Lee können nicht aufhören einander zu küssen!

Rezension:
Eigentlich lese ich solche Bücher nicht viel, aber ich brauchte etwas Leichtes für zwischendurch und ich wurde sehr positiv überrascht. Die Autorin hat einfach so einen tollen Schreibstil, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen, obwohl es natürlich auch zwangspausen gab. Sie schreibt aus der Perspektive von beiden Charakteren, was einem dann hilft zu verstehen, wieso Michael Lee und Jeane so reagieren, wie sie es eben tun. Jeane ist ein Dork (was das ist beschreibt sie in ihrem Blog „Adorkable“ genauer) und hat den ausgeflipptesten Klamottenstil, von dem die Welt je gehört hat. Sie färbt sich ihre Haare beinahe monatlich,  wohnt alleine in einem Haus und ist dort alles andere, als ordentlich. Genauso ist ihre Persönlichkeit: ausgeflippt, farbenfroh, chaotisch und leider auch einsam, denn sie stößt jeden von sich, sei es mit bösen Blicken oder mit einem sarkastischen Kommentar, der sein Ziel nie verfehlt. Dennoch wird sie aufgrund ihres Blogs „Adorkable“ als die Stimme ihrer Generation angepriesen. Michael Lee dagegen ist ihr genaues Gegenteil. Er ist beliebt, cool und kauft seine Klamotten nicht auf Flohmärkten, sondern bei Abercrombie, Hollister und weiteren Marken aus Massenproduktionsstätten. Außerdem hat er eine Familie, macht viele außerschulische Dinge und hört, nach Jeanes Meinung, definitiv die falsche Musik. Er ist so Mainstream, wie Jeane nie werden möchte und auch Michael möchte nie so enden, wie Jeane, doch beide haben eines gemeinsam: Sie küssen und streiten sich unglaublich gerne.  Das fand ich ein bisschen unlogisch, weil es eigentlich nie passiert, dass sich der beliebteste Junge der Schule genau die Außenseiterin aussucht, aber da sind wir wieder bei den Klischees. Außerdem war es unlogisch, dass niemand Jeane mochte, obwohl im wahren Leben jeder mit ihr befreundet hätte sein wollen, egal wie sie ausgesehen hätte, sondern einfach nur, weil sie berühmt war. Aber, na ja… Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Besonders Jeane, weil sie immer so lustig und na ja eben ein Dork war, obwohl ich fand, dass sie manchmal ein bisschen überreagiert hat. Das Ende hat mich dann ein bisschen enttäuscht, weil es nicht wirklich einfallsreich war und genau demselben Kitsch und denselben Klischees folgte, wie viele andere Teenager Liebesromane.  

Letzter Satz:
Für immer und ewig.

Fazit: 
Ein wunderschönes Buch über das Bloggen, die Liebe und eine Menge verrückter Leute.
Ein gutes Buch für zwischendurch, hat mich aber bei weitem nicht so vom Hocker gehauen wie Toni. Ich fand es ganz nett, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.


Bewertung:

Schreibstil: 5 Sterne/ 3 Sterne
Logik: 3 Sterne/ 2.5 Sterne
Charaktere: 4 Sterne/ 4 Sterne
Cover: 3,5 Sterne/ 3.5 Sterne
Story: 4 Sterne/ 3 Sterne
Insgesamt: 4 Sterne/ 3 Sterne
Muss ich haben!
14,99€

Samstag, 26. Oktober 2013

[Rezension] Die Rebellion der Maddie Freeman

             Zukunftsroman

Erschienen: 2011
Autor: Katie Kacvinsky
Erschienen im: Baumhaus Verlag
Themengebiet: Rebellion
Seitenzahl: 380 (Taschenbuch)

Inhalt:
Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen - das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin - für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung eine Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

Cover:
Das Cover zeigt Maddie mit pinken Haaren, was zwar nicht der Beschreibung im Buch entspricht, aber   gut auf das Cover passt. Der wütende Blick macht einen neugierig auf den Inhalt des Buchs und auch die Haarfarbe trägt dazu bei, das es einem sofort ins Auge springt.

Rezension:
Von alleine wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen dieses Buch zu lesen, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auch wenn ich von der Autorin zuvor noch nie etwas gehört habe, fand ich ihren Schreibstil wahnsinnig gut. Man kann sich richtig in die Hauptperson hineinfühlen und versteht ihre Entscheidungen. Dadurch war Maddie für mich von Anfang an sympathisch! man kann gar nicht anders, als mit ihr zu lachen und zu lieben und versteht das Buch dadurch viel besser. Auch Justin, die zweite Hauptrolle, ist wunderbar gelungen. Ohne ihn wäre das Buch nicht lesenswert, aber durch ihn sieht man Maddies Welt aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Auch die Nebenrollen, wie Maddies Vater und ihre Freunde sind erstaunlich gut getroffen. Das Einzige unverständliche war für mich die Rolle von Maddies Mutter. Diese ist komplett gegen das digitale Leben und hat dennoch Maddies Vater, den Mann, der das alles erfunden hat, geheiratet und scheint ihn augenscheinlich zu lieben. Das finde ich nicht besonders realistisch, aber die Autorin wird sich schon etwas dabei gedacht haben. 
Die Handlung des Buchs ist fast noch besser gelungen, als die Charaktere. Die Menschen leben nicht mehr richtig ihr eigenes Leben, sondern nur noch in der digitalen Welt. In Computern und Chatrooms. Alles läuft darüber. Auch in die Schule müssen die Kinder nicht mehr gehen, sondern können diese mit dem Programm digital School von Zuhause aus "besuchen". Man merkt, dass sich die Autorin wirklich etwas dabei gedacht hat, denn so weit könnte es wirklich mal kommen, doch allzu vorhersehbar, was als nächstes passiert ist es nicht.  Allerdings gibt es auch eine sehr voraussehbare Sache, die aber in jedem Buch vorkommt: Justin und Maddie! Werden sie sich ineinander verlieben oder nicht? Maddie, deren Vater das System, was Justin so hasst und gegen das er kämpft, erfunden hat. Kann das gutgehen? Doch vor allem durch das spannend gehaltene Ende, bin ich auf jeden Fall schon auf den zweiten teil gespannt und hoffe das es euch genauso geht, wenn ihr das Buch gelesen habt! 

Fazit:
Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher geworden und das hat einiges zu sagen, denn ich habe schon seeeehr viele Bücher gelesen!
Auf jeden Fall ein Buch, von dem ich jede Seite genossen habe. Ein sehr gelungener Start in eine weitere Trilogie.
Ein sehr spannendes und mitreißendes Buch. Ich hab mich während dem Lesen richtig in Justin verliebt!

Letzter Satz:
Denn bei diesem Zeichen wusste ich, dass mir etwas Außergewöhnliches bevorstand...

Bewertung:
Charaktere: 4 Sterne/ 4 Sterne/ 4 Sterne
Logik: 3 Sterne/ 4 Sterne/ 4 Sterne
Schreibstil: 4 Sterne/ 3,5 Sterne/ 3,5 Sterne
Story: 4,5 Sterne/ 4 Sterne/ 4,5 Sterne
Cover: 4 Sterne/ 5 Sterne/ 4,5 Sterne
 Insgesamt: 4 Sterne/ 4 Sterne/ 4 Sterne


Muss ich haben!
8,99€

Montag, 21. Oktober 2013

[Rezension] Silber - Das erste Buch der Träume

Fantasyroman
Erschienen: 18. Juni 2013
Autor: Kerstin Gier
Erschienen im Fischer FJB Verlag
Themengebiet: Träumen
Seitenzahl: 416 (gebunden)


Inhalt: 
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen …

Cover:
Dunkel, aber dennoch verspielt. Das geht offensichtlich und bei dem Cover von Silber ist es wunderbar gelungen, obwohl es sich unmöglich anhört. Auf dem Cover sind viele Einzelheiten zu sehen, die einen nur noch neugieriger auf das Buch machen und es nie langweilig wird es anzuschauen.

Rezension:
Das ist nun die zweite Fantasy Buchreihe, an die Kerstin Gier sich wagt. Ich war skeptisch, ob es wohl genauso gut werden würde, wie die vorgehenden Bücher (Rubinrot, Saphirblau...). Ich liebe diese Bücher und besonders hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen. Als ich zum ersten Mal den Text auf der Rückseite des Buches gelesen habe, dachte ich, dass dieses Buch nichts für mich ist... und ich war nicht die einzige. Das habe ich oft gehört, doch alle, die das Buch dennoch gelesen haben, genau wie ich, fanden es fantastisch. Es reicht auf jeden Fall an die Edelstein Trilogie heran. Es ist wirklich unglaublich, wie genau sich Kerstin Gier in die Köpfe aller pubertierenden Mädchen hineinversetzten kann und deren Gedanken und Gefühle so Detailgetreu auf's Papier bringt. Auch das Thema Jungs wird wieder aufgegriffen, obwohl es diesmal nicht so sehr im Vordergrund steht wie bei Rubinrot (und folgenden). Als ich dieses Buch gelesen hat musste ich mir oft das ein oder andere Lachen verkneifen und wenn es dann doch herausbrach, wurde ich von den Menschen um mich herum sehr seltsam angeschaut. Doch bei Giers Schreibstil kann man einfach nicht anders, als mitzufühlen. Mitzutrauern, mitzulieben und mitzulachen. Ich komme allerdings immer mit den Namen, der vier Jungs in dem Buch durcheinander: Arthur, Jasper, Grayson und Henry. Henry konnte ich mir natürlich gut merken, da sowohl Liv als auch ich einen Narren an diesem Jungen gefressen haben und Grayson ging auch noch. Er ist der "Bruder" von der Hauptperson Liv Silber (ob jetzt freiwillig oder nicht). Aber war das jetzt Arthur oder Jasper? Diese Frage habe ich mir während des Lesen häufiger mal gestellt. Doch nachdem ich das Buch jetzt doch schon mehr als ein Mal gelesen habe bekomme ich das Mittlerweile auch auf die Reihe. 
Den Hauptcharakter Liv habe ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen. Besonders gern mochte ich ihr spritzig-freche Art, mit der sie wohl jedem Leser den Kopf verdreht hat. Und auch der gute Arthur konnte da wohl nicht widerstehen. Livs Schwester Mia Silber hat dieselbe nette Art, die auch Liv besitzt. Die beiden verstehen sich super, wenn es auch ab und zu ein paar Streitigkeiten gibt. Vor allem, da die beiden ja eigentlich für immer und ewig gegen Jungs immun bleiben wollten. Die restlichen Charakter sind genauso gut ausgearbeitet und aus der Geschichte nicht mehr wegzudenken. 
Natürlich darf auch der Grusel-Faktor nicht fehlen, doch an dieser Stelle möchte ich nicht mehr verraten. Lest selber!

Fazit:
Silber ist ein toller Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie, der noch so einige Fragen offen lässt.
Das Buch hat einen richtig in das Reich der Träume entführt, schade dass es noch keinen zweiten Teil zum weiterträumen gibt. 

Letzter Satz:
"Es hat gerade erst begonnen."

Bewertung:
Charaktere: 5 Sterne/ 4,5 Sterne
Logik: 3 Sterne/ 4,5 Sterne
Schreibstil: 5 Sterne/ 5 Sterne
Story: 3,5 Sterne/ 4,5 Sterne
Cover: 4,5 Sterne/ 3 Sterne
Insgesamt: 4 Sterne/ 4,5 Sterne
Muss ich haben!
18,99€

Samstag, 5. Oktober 2013

[Rezension] Legend - Fallender Himmel

 Zukunftsroman
Erschienen: 10. September 2012
Autor: Marie Lu
Erschienen im Loewe Verlag
Themengebiet: Rebellion
Seitenzahl: 363 (gebunden)


Inhalt: 
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.

Cover:
Schlicht und Einfach. Das schien das Motto des Einbandes zu sein. Darauf zu sehen ist das Zeichen, der Republik, in der June und Day leben. Meiner Meinung nach ist es nicht die beste Wahl, aber dennoch macht einen neugierig auf den Inhalt.

Rezension:
Das Cover wird dem Buch nicht gerecht. Es steckt voller Spannung, Verrat und Misstrauen. June lebe zunächst mit ihrem Bruder in der Sicherheit, die der reiche Sektor der Republik verspricht. Day ist der Held der ärmeren Bevölkerung und rebelliert schon seit Jahren gegen die Regierung. In dieser Welt hat das Staatsoberhaupt (der Elektor) den großen Test eingeführt, mit dem die begabten von den unbegabten Kindern getrennt werden. June hat diesen als Einzige mit voller Punktzahl bestanden und gilt als das Wunderkind der Republik. Als nun ihr Bruder stirbt wird Day verdächtigt und sie die Aufgabe Days Vertrauen zu gewinnen, ihn Auszugspionieren und schlussendlich an die Regierung zu verraten. Doch ist Day so schlecht, wie die Republik sie glauben machen möchte? 
Junes Charakter macht es einem erst nicht leicht, sie zu mögen, weil sie ein überhebliches Mädchen ist, was denkt, sie könnte sich alles erlauben. Das ändert sich im Laufe der Geschichte, nachdem sie nähere Bekanntschaft mit Day und seiner besten Freundin Tess gemacht hat. Sie lernt, wie das Leben auf der Straße aussieht und was Day alles für seine Familie tut. 
Day ist als kleines Kind durch den großen Test gefallen und lebt seitdem auf der Straße. Für die ärmere Bevölkerung ist er ein Held, weil er seine Meinung gegen die Republik vertritt und den Bürgern so gut er kann unter die Arme greift. Dennoch hält er sich bedeckt und keiner weiß, wie er wirklich aussieht, was es auch June sehr schwer macht ihn zu finden. Day ist mutig, schlagfertig und hat den unerschöpflichen Drang die Welt zu verbessern.
Der Perspektivewechsel macht es dem Leser leichter sie beiden Charaktere besser zu verstehen und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Die Liebesgeschichte der Beiden, die natürlich vorhanden ist, spielt sich eher im Hintergrund ab, ist aber doch wichtig für den Verlauf der Geschichte. 

Fazit:
Ein Buch, das so spannend und gut geschrieben ist, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich kann es kaum erwarten, dass diese Reihe fortgesetzt wird. 
Ein Buch, das mich einfach nur fasziniert und mitgerissen hat. Es ist eine wunderschöne und geniale Story. Ich liebe, liebe, liebe es!
Ein Buch, dass wirklich langweilig anfängt und doch irgendwann so spannend wird, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen (also ich zumindest).

Letzter Satz:
"So liegen wir da, betrachten die Blitze und lauschen auf den Donner und warten auf einen neuen, regnerischen Tag."

Bewertung:
Charaktere: 4 Sterne/ 4 Sterne / 3 Sterne
Logik: 3,5 Sterne/ 4 Sterne / 4 Sterne
Schreibstil: 4 Sterne/ 3 Sterne / 3,5 Sterne
Story: 4 Sterne/ 4,5 Sterne / 5 Sterne
Cover: 3 Sterne/ 3 Sterne / 2 Sterne
Insgesamt: 4 Sterne/ 4 Sterne / 4 Sterne

Muss ich haben!
17,95€ 

[Rezension] Vollendet

Zukunftsroman
Erschienen: 1. August 2012
Autor: Neal Shusterman
Erschienen im Sauerländer Verlag
Themengebiet:Rebellion
Seitenzahl: 432 (gebunden)


Inhalt:
Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren umwandeln lassen können. Die Umwandlung ist schmerzfrei. Jeder Teil des Körpers lebt als Organspende in einem anderen Organismus weiter. Aber wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem ... lebst du dann, oder bist du tot?

Cover:
Dunkel, geheimnisvoll und ein paar Blutspritzer. Hach... Der Buchdeckel sieht schon so verkratzt aus, dass ein paar Kratzer mehr oder weniger auch nicht mehr ins Gewicht fallen. Umso besser :)! Das schlicht gestaltete Cover lässt auf eine spannende Story nicht ohne das ein oder andere Blutvergießen hoffen.

Rezension:
Das Cover hat mich nicht enttäuscht. Das Buch strotzt nur so vor Spannung und auch das Blutvergießen fehlt nicht. Die Zukunftsvision von Neal Shusterman wirkt so real, dass man Angst hat, die JuPos könnten jeden Moment in dein Haus platzen und dich umwandeln lassen. Eine fantastische Romanidee, wenn auch nicht für das wirkliche Leben finde ich das storchen (aussetzten von Kindern an anderleuts Haustüre), denn das ist gesetzlich erlaubt, wenn man sich dabei nicht erwischen lässt. Connor ist ein junger Mann, der eigentlich nicht viel nachdenkt, bevor er handelt... bis Risa kommt, eine Waise, die wie Connor für die Umwandlung vorgesehen ist und gemeinsam fliehen sie kopflos ins Ungewisse. Connors Charakter fand ich sehr sympathisch, weil er impulsiv handelt und des öfteren die ein oder andere Dummheit begeht. Schlichtweg hört er auf sein Herz, was auch immer es ihm sagen mag, er tut es. Risa dagegen ist die vernünftigere von beiden, aber auch sie hat eine rebellische Ader, denn ohne einen gewissen Schutzpanzer kann man in einem statischen Waisenhaus nicht überleben. Lev, ein Junge, den sie auf ihrer Flucht auflesen weist anfangs einige weniger erfreuliche Charaktereigenschaften auf und an manchen Stellen wollte ich ihn einfach nur schütteln, damit er zur Vernunft kommt, aber wie sooft wollte er einfach nicht auf mich hören :). Alle Menschen, die der Autor erschaffen hat sind so ausgearbeitet, dass man gar nicht anders kann, als bei ihrer Flucht mitzufiebern und ihnen alles Glück dieser Welt wünschen. Das wird noch von den Perspektivewechseln unterstützt, die Neal Shusterman oft einbaut (vielleicht ein bisschen zu oft). Durch diese kann man sich viel besser in die einzelnen Personen hineinversetzten und versteht, warum sie so handeln. Die verschiedenen Ansichten steigern die Spannung sogar noch erneut. Und wie sooft fehlt auch hier die herzzerreißende Liebesgeschichte nicht, die sich allerdings eher im Hintergrund hält. 

Fazit:
Das Buch ist brutal, liebevoll und unglaublich berührend. Der Autor entführt uns in eine Welt, die wir nie für möglich gehalten hätten und die uns noch lange zu denken gibt. Dieses Buch darf in keinem Regal fehlen. 
Das Buch ist eine super Mischung aus Thriller, Liebes- und Zukunftsroman. Die unglaublich Detailgetreue Beschreibung des Autors lässt  die Geschichte vor unserem inneren Auge lebendig werden.

Letzter Satz:
"Endlich erlaubte er sich den wunderbaren Luxus der Hoffnung"

Bewertung:

Charaktere: 4,5 Sterne/4 Sterne
Logik: 4 Sterne/4,5 Sterne
Schreibsstil: 5 Sterne/5 Sterne
Story: 4,5 Sterne/5 Sterne
Cover: 4 Sterne/3,5 Sterne
Insgesamt: 4,5 Sterne/4,5 Sterne

Muss ich haben!
16, 99 €