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Sonntag, 20. April 2014

[Rezension] Himmelsfern

Erschienen: 16.September 2013
Autor: Jennifer Benkau
Erschienen im Script 5
Themengebiet: Harpyen
Seitenzahl: 495 (gebunden)


Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer - ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung...


Rezension:
Nach Jennifer Benkaus Dilogie "Dark Canopy" und "Dark Destiny", die mich vom Hocker gehauen hat, habe ich mir sehr viel von diesem Buch erwartet, um nicht zu sagen, etwas zu viel. 


In diesem Buch hat mich der Schreibstil der Autorin wieder mal in den Bann der Geschichte rund um Noa und Marlon gezogen. Man kann einfach nicht anders, als mit den Beiden und ihrer Geschichte mitzufiebern. Jennifer Benkau beherrscht ihr Handwerk.



 
Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind perfekt ausgearbeitet und ich finde die Idee von Noas Hobby (das Spiel mit den Poi) gut, da ich in letzter Zeit einfach zu viele Bücher gelesen habe, in denen die Mädchen gerne Laufen oder Malen. Es wird gut beschreiben, wie viel Noa in dem Moment des "Tanzes" empfindet und man kann sich gut in das Mädchen hineinversetzen. Marlon ist eher der dunkle, grüblerische Typ, bei dem wie sooft auch das Mysterium nicht fehlt. Er ist nicht sehr gesprächig und will Noa, die schon etwas ahnt, nichts weiter über seine Person verraten. Die Beziehung zwischen Noa und ihrem Vater hat mir besonders gut gefallen und auch Corinna (die hübsche Nachbarin) habe ich ins Herz geschlossen. 

 
Mir fehlen mehr Charaktere, da die Randpersonen nicht mit vielen Datails glänzen und auch sonst wird fast ausschließlich über die Beziehung zwischen Noa und Marlon berichtet. Ihre Beziehung ist anders, auch weil Marlon, wie ja bereits erwähnt nicht wirklich Mitteilungbedürftig ist, wo man doch immer behauptet, dass eine Beziehung viel mit Kommunikation zu tun hat. Doch man lernt mit der Zeit, dass bei diesem Fall die Liebe gar nicht so viel Kommunikation braucht. 
Besonders gut an Himmelsfern finde ich, dass anfangs ziemlich lange offen bleibt, wer denn jetzt auf welcher Seite steht. Ob Marlon gut oder böse ist fragt sich nicht nur Noa viele Male, auch ich habe mir diese Frage öfter gestellt. Die spannenden Stellen, die sich aus den häufigen Zusammentreffen zwischen Noa, Marlon und den Huntsmen ergeben, fand ich sehr gut, obwohl ich den Charakter des Bösewichts etwas schwach fand. 
Das Ende fand ich besonders traurig, aber dazu möchte ich hier nicht mehr verraten :). 

Ich lernte, dass das Gefühl, jemanden zu lieben, nichts mit Zärtlichkeit zu tun haben muss. Ganz im Gegenteil, es kann gewaltsam sein, brutal und quälend, von tausend Zweifeln durchsetzt. - Noa



Es verblasst gegen die anderen Bücher der Autorin, ist aber dennoch ein gelungener Roman.


Muss ich haben
18,95€

Mittwoch, 4. Dezember 2013

[Rezension] Evernight

Fantasyroman

Erschienen: 20. Juli 2013
Autor: Claudia Grey
Erschienen im: blanvalet Verlag
Themengebiet: Vampire
Seitenzahl: 400 (Taschenbuch)

Inhalt:
An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Bianca weiß, dass sie niemals dazugehören wird, und reißt aus. Doch sie soll nicht weit kommen. Noch auf dem Gelände der Schule läuft sie Lucas in die Arme. Der junge Mann ist ebenso ein Einzelgänger wie sie, und er ist anscheinend fest entschlossen, das auch zu bleiben. Bianca merkt sehr schnell, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt, eine Anziehungskraft, die jedes normale Maß übersteigt. Doch sie muss auch erkennen, dass Lucas von dunklen Geheimnissen umgeben ist. Von Geheimnissen, die alles in Frage stellen, woran Bianca jemals geglaubt hat …

Cover:
Auf dem Cover sieht man eine Frau die den Kopf auf die Seite gelegt und die Augen zu hat.
Das ganze Cover ist rot eingefärbt und die Worte Evernight stechen in einer schönen, schwarzen und schnörkeligen Schrift hervor. Ich finde das Cover zwar nicht schlecht, doch umwerfen tut es mich auch nicht, es ist generell sehr einfach gefasst. Man erwartet erstmal nicht, dass es sich in diesem Buch um Vampire handelt, sondern vermutet eher eine Liebesstory mit ganz normal "langweiligen" Menschen ;) Es wirkt sehr beruhigend auf einen (fast schon einschläfernd). Aber insgesamt ist es nicht mal so schlecht getroffen.


Rezension:
Ich finde das Buch sehr gut, weil es, obwohl es ein Vampirbuch ist, überhaupt nicht vorhersehbar ist. An manchen Stellen war es sogar so überraschend, dass ich die Seiten nochmal lesen musste, weil ich einfach nicht glauben konnte, was geschah. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der einen in eine andere Welt entführt… Auch Lucas, der geheimnisvolle Junge (hier ist es dann doch wieder ganz klischeehaft), wird super beschrieben (er ist vorsichtig und und hat sich immer um alle gekümmert) und man könnte sich gut vorstellen, sich auch in ihn zu verlieben. Die Protagonistin selbst (Bianca) hat einen sehr angenehmen Charakter, obwohl sie sich anfangs total jung benimmt. So, als wäre sie gerade mal 13 und nicht 16 Jahre alt. Sie ist erst total zickig und will mit niemandem was zu tun haben, schließt dann aber doch ziemlich schnell Freundschaften. Die anderen Buchcharaktere sind eher oberflächlichg, aber Vic gefällt mir persönlich, denn ich mag seiune Kommentare. Es ist natürlich doch ziemlich Klischeehaft, denn es gibt diesen geheimnisvollen Jungen, der sich selbst als Beschützer für das Mädchen fühlt usw. Was mich aber am allermeisten fasziniert hat, war die völlig überraschende Wendung, die ab der Hälfte des Buches eintritt. In diesem Moment wird die ganze schöne Welt, die man sich gerade so aufgebaut hat durcheinander geworfen und falschherum wieder zusammengesetzt. Das finde ich besonders toll von der Autorin, denn es passiert viel zu selten, dass man so richtig auf Glattteis geführt wird. Also für alle, die gerne Vampirgeschichten lesen, aber auch mal Lust auf was neues haben (also etwas, was nicht ganz so ins Klischee passt), kann ich nur empfehlen Evernight zu lesen.

Letzter Satz:
"Willkommen in  Evernight"

Fazit:
Ein sehr tolles, überraschendes Buch was zum ersten Mal so gar nicht vorhersehbar ist :)
Eine schöne Idee, die aber besser umgesetzt hätte werden können. Trotzdem lesenswert.


Bewertung:
Schreibstil: 4,5 Sterne/4 Sterne
Logik: 4 Sterne/3 Sterne
Charaktere: 4 Sterne/2,5 Sterne
Cover: 3.5 Sterne/3 Sterne
Story: 4 Sterne/4 Sterne

Insgesamt: 4 Sterne/3 Sterne


Donnerstag, 14. November 2013

[Rezension] Beta

Zukunftsroman
 Erschienen: 25. Februar 2013
Autor: Rachel Cohn
Erschienen im cbt Verlag
Themengebiet: Klone
Seitenzahl: 416 (gebunden)




Inhalt:
Sie hat, was sie nicht haben soll: Gefühle ...
Elysia ist eine Beta, ein geklonter Teenager, und sie lebt als Dienerin der Menschen auf der paradiesischen Insel Demesne. Ihr einziges Ziel ist es, ihren »Eltern« zu gefallen – bis sie entdeckt, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die heile Welt auf der Insel wird von Klonen gestört, die Gefühle und eine eigene Meinung haben, sogenannten defekten Klonen. Und dann entdeckt Elysia, dass auch sie Gefühle hat. Sie verliebt sich und hat Erinnerungen an ihre First, den Menschen, von dem sie geklont wurde und der längst tot sein muss. Ist sie selbst defekt? Dies würde ihren Tod bedeuten, doch Elysia ist bereit zu kämpfen, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Tahir ...

Cover:
Das Cover finde ich sehr schön und schlicht. (Die Augen hat mein Laptop ledier irgendwie verkackt. Die sind nämlich wirklich schön). Die Hauptperson Elysia ist sehr gut getroffen und die Schwertlilie, die jeder Klon hat ist auch auf ihrem sonst perfekten Körper zu sehen. 

Rezension:
Den Schreibstil von Rachel Cohn fand ich sehr gut. Ich habe das ganze Buch flüssig runtergelesen und mir wurde eher selten langweilig dabei, was aber leider eher am Schreibstil liegt, als an der Handlung, da der die Spannung wirklich sehr häufig fehlt. Man wird anfangs mitten in das Geschehen hinein geworfen und erlebt, wie Elysia von einer Frau, die sie "Mutter" nennen soll gekauft wir, damit sie die Familie bespaßen kann, die wie alle Klone auf der Insel Demesne lebt. Die Erfindung der Insel Demesne fand ich auch sehr gut. Dort leben all die Reichen Leute, die von Klonen bedient werden, die eigens für sie geschaffen wurden. Sie atmen sogar gesäuberte Luft und im Meer gibt es keine wilden Tiere oder auch nur eine unkontrollierte Welle. Leider scheint es auf dieser Insel auch ein ganz normaler Brauch zu sein sich mit der Droge Raxia vollzupumpen, um dann einfach am Strand total high vor sich hinzudösen. Das kam mir dann doch ein bisschen seltsam vor. Da das ganze Buch aus der Sicht von Elysia geschreiben wird, kann man sehr gut miterleben, wie der gefühllose Klon zu einem echten Teenager mutiert. Mit allen dazugehörigen Problemen.Die Charaktere fand ich allesamt sehr gut ausgearbeitet und von Anfang an kam mir Elysia sehr sympathisch vor. Jetzt kommen wir zu der Liebesgeschichte zwischen Elysia und Tahir, der nach seinem Unfall wieder auf die Insel zurückgekehrt ist. Das konnte ich der Autorin einfach nicht abnehmen. Elysia kennt Tahir vielleicht ein oder zwei Tage und schon findet sie ihn soooo toll und liebenswert. Die Geschichte des Buches zieht sich die Ganze Zeit ein bisschen, bis zum Ende dort wird einem dann ein Ereignis nach dem anderen vor die Füße geworfen und man hat gar keine Zeit richtig darüber nachzudenken, da wartet auch schon das nächste auf einen. Und das wirkt dann ziemlich unglaubwirklich.

Letzter Satz:
- (kommt noch ) -

Fazit:
Eine wirklich gute Idee für ein Buch, aber leider zu schlecht umgesetzt. Dennoch werde ich auf jeden Fall den zweiten Teil lesen, weil ich wissen möchte, wie es weitergeht.
NEIN! Ich liebe dieses Buch es ist echt klasse, super spannend und zum verlieben schön. Ich liebe es wie sich Elysia langsam aus ihrer Hülle des braven Klons heraustraut.

Bewertung:
Schreibstil:4,5 Punkte/ 4.5 Sterne
Logik: 2 Punkte/ 3.5 Sterne
Charaktere: 3,5 Punkte/ 4 Sterne
Cover: 3 Punkte/ 4.5 Sterne
Story: 2,5 Punkte/ 4 Sterne
Insgesamt: 3 Punkte/ 4 Sterne
Muss ich haben!
17,99€

Samstag, 2. November 2013

[Rezension] Adorkable

Liebesroman
Erschienen: 10. Januar 2013
Autor: Sarra Manning
Erschienen im bloomoon Verlag
Themengebiet: Liebe
Seitenzahl: 464 (broschiert)



Cover:
Die schlichte Covergestaltung gefällt mir an sich ganz gut. Die Personen, auf dem Cover finde ich ja sehr nett und so, aber mir persönlich gefällt es nicht, wenn man ein Bild für die Hauptperson/en hat. Ich meine, eigentlich hat jeder sein eigenes Bild von der Person. Ich zum Beispiel finde, nachdem ich das Buch gelesen habe, nicht, dass die Hauptperson Michael so aussieht, wie der Junge auf dem Cover. Genauso, wie das Mädchen meiner Meinung nach nicht Jeane darstellt. Ich kann leider nicht beschreiben, wie die beiden in meiner Fantasie aussehen, aber Jeane auf jeden Fall verrückter.

Inhalt:
 Jeane Smith und Michael Lee haben nichts gemeinsam. Er ist der Star des Fußballteams, Schülersprecher der beliebteste Junge der Schule. Sie ist die Außenseiterin, Freak, ein absoluter Dork in seltsamen Klamotten. Doch was kaum jemand weiß: Jeane ist Blogging Queen, hat über eine halbe Million Follower auf Twitter, schreibt Kolumnen für Zeitungen und gilt als Stimme ihrer Generation. Michael Lee langweilt sich mit seiner schönen blonden Freundin und sehnt sich danach etwas Besonderes aus seinem Leben zu machen. Und was noch niemand weiß: Jeane Smith und Michael Lee können nicht aufhören einander zu küssen!

Rezension:
Eigentlich lese ich solche Bücher nicht viel, aber ich brauchte etwas Leichtes für zwischendurch und ich wurde sehr positiv überrascht. Die Autorin hat einfach so einen tollen Schreibstil, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen, obwohl es natürlich auch zwangspausen gab. Sie schreibt aus der Perspektive von beiden Charakteren, was einem dann hilft zu verstehen, wieso Michael Lee und Jeane so reagieren, wie sie es eben tun. Jeane ist ein Dork (was das ist beschreibt sie in ihrem Blog „Adorkable“ genauer) und hat den ausgeflipptesten Klamottenstil, von dem die Welt je gehört hat. Sie färbt sich ihre Haare beinahe monatlich,  wohnt alleine in einem Haus und ist dort alles andere, als ordentlich. Genauso ist ihre Persönlichkeit: ausgeflippt, farbenfroh, chaotisch und leider auch einsam, denn sie stößt jeden von sich, sei es mit bösen Blicken oder mit einem sarkastischen Kommentar, der sein Ziel nie verfehlt. Dennoch wird sie aufgrund ihres Blogs „Adorkable“ als die Stimme ihrer Generation angepriesen. Michael Lee dagegen ist ihr genaues Gegenteil. Er ist beliebt, cool und kauft seine Klamotten nicht auf Flohmärkten, sondern bei Abercrombie, Hollister und weiteren Marken aus Massenproduktionsstätten. Außerdem hat er eine Familie, macht viele außerschulische Dinge und hört, nach Jeanes Meinung, definitiv die falsche Musik. Er ist so Mainstream, wie Jeane nie werden möchte und auch Michael möchte nie so enden, wie Jeane, doch beide haben eines gemeinsam: Sie küssen und streiten sich unglaublich gerne.  Das fand ich ein bisschen unlogisch, weil es eigentlich nie passiert, dass sich der beliebteste Junge der Schule genau die Außenseiterin aussucht, aber da sind wir wieder bei den Klischees. Außerdem war es unlogisch, dass niemand Jeane mochte, obwohl im wahren Leben jeder mit ihr befreundet hätte sein wollen, egal wie sie ausgesehen hätte, sondern einfach nur, weil sie berühmt war. Aber, na ja… Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Besonders Jeane, weil sie immer so lustig und na ja eben ein Dork war, obwohl ich fand, dass sie manchmal ein bisschen überreagiert hat. Das Ende hat mich dann ein bisschen enttäuscht, weil es nicht wirklich einfallsreich war und genau demselben Kitsch und denselben Klischees folgte, wie viele andere Teenager Liebesromane.  

Letzter Satz:
Für immer und ewig.

Fazit: 
Ein wunderschönes Buch über das Bloggen, die Liebe und eine Menge verrückter Leute.
Ein gutes Buch für zwischendurch, hat mich aber bei weitem nicht so vom Hocker gehauen wie Toni. Ich fand es ganz nett, aber man verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.


Bewertung:

Schreibstil: 5 Sterne/ 3 Sterne
Logik: 3 Sterne/ 2.5 Sterne
Charaktere: 4 Sterne/ 4 Sterne
Cover: 3,5 Sterne/ 3.5 Sterne
Story: 4 Sterne/ 3 Sterne
Insgesamt: 4 Sterne/ 3 Sterne
Muss ich haben!
14,99€

Montag, 23. September 2013

[Rezension] Starters

Zukunftsroman

Erschienen: 12. März 2012
Autor: Lissa Price
Erschienen im ivi Verlag 
Themengebiet: Besitzergreifung von Körpern
Seiten: 400 (gebunden)





Inhalt:
Nach einer unvorstellbaren Katastrophe gibt es nur noch sehr alte und junge Menschen. Mittellos kämpfen die 16-jährige Callie und ihr kleiner Bruder auf der Straße ums Überleben. Callie entschließt sich daher zu dem Undenkbaren: Sie verleiht ihren Körper an einen alten Menschen, dessen Bewusstsein übernimmt ihren Körper und kann so wieder jung sein. Doch alles verläuft anders als geplant ... Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

Cover:
Ich muss zugeben, dass mich das Cover dieses Buches, obwohl es sehr gut gemacht ist, nicht vom Kauf überzeugt hat, sondern der Text auf der Rückseite, der lautet:

DEINE ZUKUNFT GEHÖRT DIR...
1. Vorsicht! Sie haben den Körper eines anderen Menschen gemietet.
2. Es ist nicht gestattet, den gemieteten Körper zu verändern oder zu verletzten.
3. Wir haften nicht für illegale oder gefährliche Aktivitäten, die Sie mit dem gemieteten Körper ausüben.
...ABER DEN KÖRPER GEHÖRT UNS!

Ich musste dieses Buch einfach lesen, denn ich fand die Vorstellung, dass sich jemand anderes in meinem Körper befindet einfach unglaublich unattraktiv und wollte unbedingt noch mehr darüber erfahren, wie die Autorin sich das vorgestellt hat.

Rezension:
Die Idee, dass sich die Enders den Körper der Starter "leihen". um noch einmal ihre besten Jahre zu erleben, fand ich ziemlich realistisch, obwohl ich bezweifle, dass so etwas auch Großmütter mit eigenen Kindern oder sogar Enkelkindern tun würden. Doch es gibt auch noch genug ohne Kinder. Callie wurde mir durch die Tatsache sympathisch, dass sie ihren Körper zur Verfügung stellt, um mit dem Geld, das sie anschließend bekommt Medizin für ihren Bruder zu kaufen. Die Idee, dass sie gleichzeitig mit ihrer Mitbewohnerin in diesem Körper aufwacht erinnert mich im Nachhinein ein bisschen an Seelen von Stephanie Meyer, aber diese Geschichte hat mit der Handlung von Seelen nicht das geringste zu tun. Allerdings konnte ich mich nicht so gut mit dem Schreibstil der Autorin anfreunden, da diese sehr wenig Ausschmückungen verwendet und einem die Details ununterbrochen an den Kopf wirft. In Callie konnte ich mich nicht sehr gut hineinversetzten, da ihr gesamtes Aussehen im Dunkeln bleibt, ihre Gefühlswelt dem Leser aber offen dargestellt wird. Die Geschichte fand ich gut und mir haben die unerwarteten Wendungen besonders gut gefallen. Mir ist das Buch aber auch etwas schlechter in Erinnerung geblieben, weil ich Blake, den Jungen, den Callie in der Villa Hennenlernt, auf Anhieb nicht mochte und ich finde die Bücher mit dem richtigen Typen in der Geschichte einfach besser. Aber es hat ja nicht jeder meinen Geschmack :)

Fazit: 
Es ist eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, die bis zum Ende spannend bleibt. Ein Muss für Liebhaber von Zukunftsromanen. 
Ein schöner und spannender Start in eine vielversprechende Triologie.
Ein wirklich, wirklich gutes Buch mit einem wirklich, wirklich beschissenen Ende.

Letzter Satz:
"Blake nahm meine Hand im gleichen Augenblick, als die Abrissbirne auf die Spiegelfassade der Body Bank traf."   

Bewertung:
Charaktere: 2,5 Sterne/3 Sterne/4 Sterne
Logik: 4 Sterne/4 Sterne/4 Sterne
Schreibstil: 3 Sterne/3,5 Sterne/3 Sterne
Story: 3,5 Sterne/3,5 Sterne/4 Sterne
Cover: 3 Sterne/3 Sterne/3,5 Sterne
Insgesamt: 3 Sterne/3,5 Sterne/3,5 Sterne


MUSS ICH HABEN!!! 
15,99€

Sonntag, 15. September 2013

[Rezension] Touched

Roman

Erschienen: 21. Februar 2012
Autor: Corrine Jackson
Erschienen im Thienemann Verlag
Themengebiet: Heiler und Beschützer
Seitenzahl: 416 (gebunden)


 
Inhalt:
Wie ein feuriger Blitzschlag ...fühlt es sich an, als Asher in Remys Leben tritt. Doch sich ihm zu nähern, bedeutet tödliche Gefahr. Funken sprühen, wenn sie sich berühren, und diese machtvolle Energie ist kaum zu bändigen. Aber Remy will nichts mehr riskieren, zu lange hat sie gelitten unter ihrem gewalttätigen Stiefvater und der Feigheit ihrer Mutter, deren Schmerzen sie immer wieder auf sich nahm. Denn Remy verfügt über eine einzigartige Fähigkeit: Sie kann Menschen durch Berührung heilen. Im friedvollen Maine, wo ihr leiblicher Vater mit seiner neuen Familie lebt, will sie endlich ein normales Leben führen. Doch kann sie ihrem Schicksal entrinnen? Kann sie Asher entkommen?

Cover:
Das Cover zeigt eine junge Frau, die man sich gut als Remy vorstellen kann, da sie ihre Locken und ihr blasses Gesicht besitzt. Wir finden das Cover sehr schön wegen der weißen Ranken, die auf etwas geheimnisvolles hinweisen. Ein Muss in unserem Bücherregal, auch wenn es nur zum Ansehen ist. Der Klappentext umfasst die Geschichte genauso gut, wie der Text auf dem Buchrücken. Alles in allem ist das Cover passend zum Buch. Hach... Da freut man sich doch schon so richtig darauf dem Buch ein neues Zuhause zu geben :).

Rezension:
Remy ist dank ihrer Vorgeschicht mit ihrem Stiefvater (er hat sie und ihre Mutter geschlagen, des öfteren auch krankenhausreif) sehr misstrauisch, lebt sich für ihre Verhältnisse dann aber ein bisschen sehr schnell in ihrer neuen Familie mit dem Vater, den sie nie gesehen hat, ein. Einer unserer Lieblings Buchcharaktere ist Lucy, die mit ihrer aufbrausenden Art den Leser und auch Remy immer wieder zu Lachen bringt. Sie ist unkompliziert und stellt Remy sofort all ihre Freunde vor, die sie dann alle nach einander in ihr Herz schließt. Die Autorin schreibt flüssig und malt einem die Scenen in den Kopf. Wie so oft ist in diesem Buch auch wieder das Klischee der mystischen Familie vertreten. Allen voran natürlich der dunkle, geheimnisvolle Asher Blackwell, den kein Mädchen kriegen kann. Sein Ruf als unfreundlicher Macho eilt ihm voraus und Remy wird mehr als einmal vor ihm gewarnt. Trotzdem können die beiden nicht die Finger voneinander lassen und entwickeln bald tiefere Gefühle. Der davor eher harte Asher, entwickelt sich, unserer Meinung nach, im Laufe des Buches zu sehr zu einem Softie. Die Begabung, die beiden zuteil ist, ist mal etwas anderes im Gegensatz zu Vampiren und Werwölfen, wie wir sie aus Twilight kennen. Remy ist stark, unabhängig und lässt sich nicht von ihrer gewalttätigen Vergangenheit unterkriegen, sondern glaubt weiterhin fest an das Gute im Menschen. Dennoch finden wir es am Ende zu klischeehaft, da Asher, wie so mancher Romanheld, die 'Wir-können-nicht-zusammen-sein, Ich-will-dir-nicht-wehtun-Macke' hat. Der Höhepukt ist spannend und der Show-Down überraschend, auch wenn man schon im Verlauf des Buches gewisse Dinge erahnen konnte.

Bewertung:
Charakter: 3,5 Sterne/ 4 Sterne/ 3 Sterne
Logik: 4 Sterne/ 3 Sterne/ 3,5 Sterne
Schreibstil: 3,5 Sterne/ 4 Sterne/ 3 Sterne
Story: 3 Sterne/ 3,5 Sterne/ 4 Sterne
Cover: 4,5 Sterne/ 5 Sterne/ 4 Sterne
Insgesamt:  3,5 Sterne/ 3,56 Sterne :) / 3 Sterne

Fazit:
Ein guter Start in eine Triologie, die sich hoffentlich im Einfallsreichtum und der Kreativität steigern wird.
Insgesamt finde ich das Buch sehr gut gelungen, die Story ist mal was Neues, das Cover ist wunderschön und Corrine Jackson hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
Ein wunderschönes Cover, was dem Buch aber leider nicht ganz gerecht wird, auch wenn der Schreibstil echt gut ist.

Letzter Satz:
"Pass auf dich auf, Remy, ich liebe dich..."

MUSS ICH HABEN!!!
16,95€