Posts mit dem Label Rezension werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rezension werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 2. September 2014

[Rezension] Rückkehr ins Zombieland

Meine liebsten Schmöckermäuschens, 
zu allererst möchte ich mich MAL WIEDER dafür entschuldigen, dass ich nichts gepostet habe. Mist, das wird langsam zur Gewohnheit! Ja, 2 ganze Monate (oder sogar mehr) ist ziemlich viel, aber bei mir ging es in letzter Zeit drunter und drüber und nun ja ... Ich hoffe es hat sich jetzt soweit beruhigt. Ich werde mich nun auch eine Woche in einen Erholungsurlaub begeben, weshalb ich auf jeden Fall die nächste Woche auch nichts posten kann. Dafür schon mal sorry. Ich nehme mir fest vor in nächster Zeit wieder mehr Zeit und Arbeit in diesen Blog zus stecken und diesmal versuche ich das auch zu halten. 

Kann Spoiler auf Teil 1 enthalten!
Erschienen: 10. Juni 2014
Autor: Gena Showalter
Erschienen im MIRA Taschenbuch
Themengebiet: Zombies
Seitenzahl: 400 (gebunden)


Seit Alice „Ali“ Bell weiß, dass Zombies wirklich existieren, geht sie mit ihren neuen Freunden auf die Jagd. Immer seltsamere Dinge geschehen dabei um sie herum: Spiegel scheinen plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln, die Toten sprechen zu ihr. Am schlimmsten aber: In Ali selbst entwickelt sich eine dunkle Seite, die sie dazu antreiben will, furchtbare Dinge zu tun. Nach einer nächtlichen Jagd hat Ali merkwürdige Erinnerungslücken … Verbindet sie mit den Zombies womöglich mehr, als sie ahnt? In dieser Situation braucht sie ihren Freund Cole mehr denn je. Aber ausgerechnet jetzt zieht er sich immer mehr von ihr zurück. Ali ist allein und den dunklen Mächten, die an ihr zerren, ausgeliefert …


Wie auch schon im vorangegangenen Teil der Reihe geht es um Alice Bell. Das kleine Mäcdchen, dass doch eigentlich ganz unschuldig ist? - Nein, auf keinen Fall! Auch wenn sie am Anfang des ersten Buches so wirkte, hat sie dieses Image jetzt vollkommen abgelegt. Auch wenn ihr Freund Cole immernoch verzweifelt versucht sie aus alles gefährlichen Angelegenheiten heraus zu halten, so gelingt es ihm doch selten, denn wenn man sein Leben auf das Jagen von Zombies ausgelegt hat, kann man nicht ohne Gefahren leben. Dennoch mag Alice nun vielleicht kein schwaches Mädchen mehr sein, aber sie ist noch immer sehr naiv und auch ihre Hormone machen ihr sehr zu schaffen. In diesem Buch verdrängt sie immerwieder das Offensichtliche und ihr Hormonchaos nimmt große Teile der Geschichte ein. Cole hat sich auch sehr verändert, besonders, weil der Leser ihn nur anfangs als den Cole erkennt, den wir lieben gelernt haben. Denn im Laufe der Geschichte distanziert er sich immer mehr von Ali, was mich an ihm sehr gestört hat. Ich nenne das den "Heldenkomplex"! Es tritt auch eine vollkommen neue Person auf: Gavin. Der Junge, der Ali völlig verwirrt, oder verdreht er ihr vielleicht sogar den Kopf? Dieser Kerl macht einen unglaublich eingebildeten Eindruck auf Alice und sie weiß nicht viel mit ihm anzufangen und um ehrlich zu sein ging es mir genau so.


Am Anfang des Buches hat die Autorin wieder mit den "Bemerkungen von Ali" begonnen und danach die Geschehnisse des vorangegangenen Teils erläutert, sodass man sich erst einmal wieder orientieren konnte. Zuerst hat sich die Geschichte ein bisschen gezogen und ich habe relativ schnell drüber gelesen, doch mit der Zeit wurde es immer packender und spannender, bis die Autorin sich beim Showdown an Action selbst übertroffen hat.


 Die ersten paar Seiten dieses Werks gibt es nur Teeniedrama: Eifersucht, Neid, Liebe, Zickenkrieg. Ich fürchtete ich sei in einem Kitschroman gelandet (was an sich nicht schlecht ist, nur in diesem Buch in dieser Hülle und Fülle reichlich unpassend). Ich war erleichtert, als ich über das Drama hinweggelesen hatte und die Story richtig losging. Die Autorin hat mal wieder nicht an Kreativität und Einfallsreichtum gespart und mich ab und an richtig mit ihren Wendungen überraschen können. Dennoch hat sie mich mit Alis Erscheinung doch enttäuscht, denn als diese von einem Zombie gebissen wird (eine von den unvorhergesehenen Wendungen) und nach einer Zeit absolut jedem klar ist, was von statten gegangen sein muss ... Ali nicht! Sie ist entweder zu naiv um zu erkennen, was mit ihr passiert ist, oder... ich weiß auch nicht. Dieser Umstand hat dem Buch in meinen Augen ganz schön Abbruch getan, denn ich musste mich einfach immer wieder darüber aufregen. Das Buch aber auch ganz klar wieder in meinem Ansehen gehoben, hat die Schlussszene, die mit Action und Spannung überzeugt.


Setz deine Hoffnung in das Richtige und sie wird dein Rettungsring. Leg deine Hoffnung in das Falsche und sie wird die Schlinge um deinen Hals.


Der zweite Teil des Zombiemassakers um Alice kann dem ersten bei weitem nicht das Wasser reichen. Er ist zwar durchaus unterhaltsam, weist aber auch immer wieder Durststrecken auf, die die Spannung zusätzlich abschwächen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und ich freue mich schon auf den 3. Teil der Reihe. 



Muss ich haben!!!
14,99€

Donnerstag, 8. Mai 2014

[Rezension] Erebos

Und mal wieder zu spät kommt die Rezi zu dem wöchentlichem Challengethema hereingeschlittert. Ich hab des Buch zwar in der richtigen Woche gelesen, aber unser Internet hatte einen Aussetzer und ich war etwa beschäftigt, aber immerhin ich hab es doch noch geschafft diese Rezi fertig zu kriegen.Als es hieß, dass das Thema eine deutsche Autorin ist, ist mir sofort Ursula Potznanski eingefallen. Ich hab fast alle Bücher von ihr gelesen und ihre Schreibart begeistert mich jedes mal wieder. Als ich aber mit Erebos angefangen hab, hätte ich nicht gedacht, dass dieses Buch alle anderen von ihr um weiten Topt!

Erschienen: 6. Juni 2011
Autor: Ursula Potznanski
Erschienen im Loewe Verlag
Themengebiet: Computerspiel
Seitenzahl: 488 (gebunden)





In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos - bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen … 


Also Potznanskis Schreibstil ist einfach der Wahnsinn!!! Unglaublich spannend, fesselnd und du kommst einfach nicht dahinter, was die große Auflösung des Rätsels sein könnte. Genau das hat mich an diesem Buch so begeistert, ich habe nämlich das Problem, dass ich meistens schon nach ein-zwei Kapiteln, weiß wie das Buch endet und wer hinter dem Geheimnis steckt. Doch hier kam ich einfach nicht drauf. Und wenn es dann endlich aufgeklärt wird, scheint dir alles total verständlich und dir fällt gar kein anderes mögliches Ende mehr ein.


Die Charaktere fand ich auch sehr gut umgesetzt, da man sich jede einzelne Person (sei es Nick, Jamie, Adrian oder Emily) super reinversetzen kann und ich mir bis ins Detail genau vorstellen konnte, wie sie aussehen und was für Macken sie so haben.


Die Story ist einfach nur genial! Allein die Idee, das ein Computerspiel die Kontrolle über mehrere Jugendliche übernimmt und die dann in der Realität Aufgaben gestellt kriegen find ich klasse :) Man wird fast selber süchtig nach dem Spiel, obwohl man ja bloß darüber liest :P Auch find ich es cool, wie man sich so seinen eigenen Charakter erstellen kann und dann als Belohnung in der Realität echte Sachen geschenkt kriegt.



"Erebos ist ein Spiel.
Es beobachtet dich,
es spricht mit dir,
es belohnt dich,
es prüft dich,
es droht dir.
Erebos hat ein Ziel:
Es will töten."



Ein unglaublich spannendes und fesselndes Buch! Für jedes Alter und Geschlecht geeignet, eine absolute Pflichtlektüre.







Freitag, 2. Mai 2014

[Rezension] Für immer Ella und Micha (2. Band)

Dieser Blogeintrag soll unser Buch darstellen, dass wir für die Challenge gelesen haben bzw ich gelesen habe. Das Thema war blaues Cover. Nun da ich aber kein Buch mit blauem Cover da hatte, habe ich eines genommen, wo wenigstens der Titel blau geschrieben wurde. Ich hoffe, dass passt Euch so.

Erschienen: 13. Januar 2014
Autor: Jessica Sorensen
Erschienen im Heyne Verlag
Themengebiet: Liebe
Seitenzahl: 353 (Taschenbuch)




Während Micha sich einen Traum erfüllt und mit seiner Band auf Tour geht, ist Ella ans College zurückgekehrt. Sie sehnt sich nach Micha, aber in letzter Zeit sind die gemeinsamen Momente selten geworden. Zugleich machen die Abgründe in ihrer Familie es Ella schwer, an ihr Glück zu glauben. Sie will Micha auf jeden Fall davor schützen, und eines Tages trifft sie eine radikale Entscheidung, die sie für immer von ihm entfernen könnte.


Ella ist ein aufbrausendes Mädchen, wie man im ersten Teil  gesehen hat. Sie mag den Adrenalinkick und fährt deshalb auch gern mal das ein oder andere Auto zu schrott. Doch sie kommt nicht gut mit sich selbst klar, da sie die Vergangenheit immer wieder einholt und sie verzweifelt versucht damit fertig zu werden ohne vor den Problemen wegzulaufen. Sie ist stark, mutig und man wünscht ihr von Herzen, dass sie alles schaffen kann. Micha passt perfekt zu ihr. Er hat auch seine Last zu tragen. Beide haben die größten Probleme bei ihrer Familie. In Ellas Fall ist es fast ihre gesamte Familie und bei Micha eher nur der Vater, dennoch können sie darüber reden und haben auch einen tollen Draht zueinander. Micha ist einfühlsam und versucht Ella bei allem zu helfen, was sie zu bewältigen hat. Doch das schafft er nicht immer und ab und zu hat er seine Phasen, bei denen er jemanden braucht, um ihm zu helfen. Da kommt seine dunkle Seite heraus. Die beiden Charaktere verschmelzen perfekt.
Ihre Freunde Lila und Ethan spielen auch eine große Rolle in ihrem Leben. Lila ist aus einem reichen Leben und man könnte meinen, sie wäre verzogen, doch das ist sie nicht. Sie macht einfach bei allen Aktionen mit und ziert sich nicht. Ethan ist Michas bester Freund und kennt beide von Kindesbeinen an. Er ist immer gut drauf und lockert die Stimmung immer wieder mit witzigen Kommentaren.

Der Schreibstil der Autorin hat zwei völlig unterschiedliche Seiten. Auf der einen ist er tiefgründig, dunkel und sehr bewegend, auf der anderen widerum schreibt sie leicht und witzig, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Sie hat mir ein paar schöne Lesestunden geschenkt und dafür bin ich ihr dankbar.


Wie man dem Titel des Buches und dem Cover bestimmt entnehmen kann, geht es hier um die Liebesgeschichte von Ella und Micha. Ihre Liebe geht tief und hat ihre dunklen und ihre hellen Seiten. Sie helfen sich gegenseitig und es ist schön zu lesen, wie die beiden sich näher kommen. Doch dieses hoch und tief in ihrer Beziehung ist mir nach einer Weile ein bisschen auf die Nerven gegangen, denn es gibt definitiv zu viele Tiefs und Hochs. Da habe ich ab und an einfach die Lust verloren. Ich fand die Szenen zwischen Ella und Micha oft zu kitschig. Aber genauso oft waren sie perfekt. Ein besonderes Highlight für mich waren in dieser Geschichte Lila und Ethan, die immer steif und fest behaupten nur befreundet zu sein. Alle Szenen mit ihnen haben mir viel Freude gemacht, weil die beiden  klasse sind. Sie verstehen sich gut und sind immer für einen Spaß zu haben. Ich hätte gerne mehr von ihnen gehört. Das Ende kann man als abgeschlossen betrachten und es wird viel der Vorstellung des Lesers überlasssen.

 "Aber wir kennen unsere Macken und Fehler. Wir beide wissen, worauf wir uns einlassen, und das macht uns stärker." - Micha


 Ein wunderschönes Buch über die Liebe, die auch die schlimmen Dinge im Leben überwindet.






Sonntag, 20. April 2014

[Rezension] Himmelsfern

Erschienen: 16.September 2013
Autor: Jennifer Benkau
Erschienen im Script 5
Themengebiet: Harpyen
Seitenzahl: 495 (gebunden)


Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer - ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung...


Rezension:
Nach Jennifer Benkaus Dilogie "Dark Canopy" und "Dark Destiny", die mich vom Hocker gehauen hat, habe ich mir sehr viel von diesem Buch erwartet, um nicht zu sagen, etwas zu viel. 


In diesem Buch hat mich der Schreibstil der Autorin wieder mal in den Bann der Geschichte rund um Noa und Marlon gezogen. Man kann einfach nicht anders, als mit den Beiden und ihrer Geschichte mitzufiebern. Jennifer Benkau beherrscht ihr Handwerk.



 
Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind perfekt ausgearbeitet und ich finde die Idee von Noas Hobby (das Spiel mit den Poi) gut, da ich in letzter Zeit einfach zu viele Bücher gelesen habe, in denen die Mädchen gerne Laufen oder Malen. Es wird gut beschreiben, wie viel Noa in dem Moment des "Tanzes" empfindet und man kann sich gut in das Mädchen hineinversetzen. Marlon ist eher der dunkle, grüblerische Typ, bei dem wie sooft auch das Mysterium nicht fehlt. Er ist nicht sehr gesprächig und will Noa, die schon etwas ahnt, nichts weiter über seine Person verraten. Die Beziehung zwischen Noa und ihrem Vater hat mir besonders gut gefallen und auch Corinna (die hübsche Nachbarin) habe ich ins Herz geschlossen. 

 
Mir fehlen mehr Charaktere, da die Randpersonen nicht mit vielen Datails glänzen und auch sonst wird fast ausschließlich über die Beziehung zwischen Noa und Marlon berichtet. Ihre Beziehung ist anders, auch weil Marlon, wie ja bereits erwähnt nicht wirklich Mitteilungbedürftig ist, wo man doch immer behauptet, dass eine Beziehung viel mit Kommunikation zu tun hat. Doch man lernt mit der Zeit, dass bei diesem Fall die Liebe gar nicht so viel Kommunikation braucht. 
Besonders gut an Himmelsfern finde ich, dass anfangs ziemlich lange offen bleibt, wer denn jetzt auf welcher Seite steht. Ob Marlon gut oder böse ist fragt sich nicht nur Noa viele Male, auch ich habe mir diese Frage öfter gestellt. Die spannenden Stellen, die sich aus den häufigen Zusammentreffen zwischen Noa, Marlon und den Huntsmen ergeben, fand ich sehr gut, obwohl ich den Charakter des Bösewichts etwas schwach fand. 
Das Ende fand ich besonders traurig, aber dazu möchte ich hier nicht mehr verraten :). 

Ich lernte, dass das Gefühl, jemanden zu lieben, nichts mit Zärtlichkeit zu tun haben muss. Ganz im Gegenteil, es kann gewaltsam sein, brutal und quälend, von tausend Zweifeln durchsetzt. - Noa



Es verblasst gegen die anderen Bücher der Autorin, ist aber dennoch ein gelungener Roman.


Muss ich haben
18,95€

Montag, 14. April 2014

Die Bestimmung - Divergent: Der Film

Kann Spoiler enthalten!!! 



In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die Gesellschaft in fünf Fraktionen aufgeteilt, die fünf völlig verschiedene Lebensweisen repräsentieren.
Wie alle Heranwachsenden muss auch Beatrice ‚Tris‘ Prior zwischen einer Fraktion wählen. Ihre Entscheidung wird ihr ganzes Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Eignungstest, der über Tris‘ innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, das heißt, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Und damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft. Tris entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und sich den wagemutigen Ferox anzuschließen. Dort muss sie eine Reihe gefährlicher Aufnahmerituale überstehen. Als sie ins Zentrum eines Konflikts gerät, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht, muss Tris sich entscheiden, ob sie ihre wahre Bestimmung preisgibt… 

----> hier zur Buchrezension
 
Der Film hat sich, sehr zu meiner Freude, ziemlich genau an die Vorlage des Buches gehalten und es gibt nur kleine geringfügige Abweichungen und keine wirklich wichtigen Szenen wurden ausgelassen oder auch hinzugefügt. Das fand ich absolut fantastisch.

Shailene Woodley (Tris) hat mich in ihrer Rolle total überzeugt. Wenn man sie so sieht finde ich wirkt sie eigentlich nicht direkt, wie ein schüchternes Persönchen, aber man glaubt auch nicht, dass so viel Willenskraft und Mut in ihr stecken. Deshalb habe ich mich bevor ich den Film gesehen habe gefragt, wie sie Shailene als solche Person darstellen wollen. Doch sie hat mich absolut umgehauen. Sie verkauft sich durchaus sehr gut, als rebellische, mutige und auch ziemlich vorlaute Teenagerin, doch auch ihre sentimentale Seite bringt sie wirklich sehr gut rüber. Sie passt auch sehr gut zu ihrem "Partner" Theo James. Die Szenen zwischen diesen Beiden haben mir besonders gut gefallen, weil die Chemie einfach gestimmt hat und nichts gestellt wirkte. Was mich am meisten gefreut hat, war, dass die Szenen zwar durchaus ab und an sehr romantisch waren, aber trotzdem nicht vor Kitsch trieften. 

Theo James (Four) fand ich auch sehr gut in seiner Rolle. Ich habe ja bereits erwähnt, dass er sehr gut mit Shailene als Tris harmonierte. Doch ich muss zugeben, dass ich auch ihm gegenüber anfangs eher negativ gestimmt war, aber das lag mehr daran, dass ich ihn nicht richtig mögen wollte, da auch mein Lieblingsschauspieler zurzeit (Alex Pettyfer) für die Rolle vorgesprochen hatte und nicht genommen wurde. Ich hätte mich sehr gefreut ihn in diesem Film zu sehen, wo er doch LEIDER schon nicht in City of Bones meinen heiß geliebten Jace gegeben hat. Aber je länger ich Theo alias Four auf der Leinwand zugeschaut habe, desto mehr konnte ich mich von Alex lösen. Denn er mimt den harschen, verschlossenen und dennoch sehr gefühlvollen und verletztlichen Mann sehr gut. Natürlich hat auch sein gutes (na gut das ist untertrieben) Aussehen mich milde gestimmt, obwohl er schon "ein bisschen" älter aussah, als er im Buch dargestellt wird. 


Kate Winslet (Jeanine Matthews) war auch 
eine sehr umstrittene Rolle, da die berühmte Rose aus Titanik in die Rolle der bösen, miesen, fiesen Anführerin der Ken gesteckt wird. Doch das macht sie wirklich gut. Man nimmt ihr das Ich-bin-ein-böses-Mädchen-Gehabe total ab und vergisst vollkommen, wie man sie einst kannte. Ich werde Titanik nie wieder so sehen können, wie früher. Wie meine Freundin gesagt hat, die mit mir im Kino saß: "Mit diesem fiesen Ding, es könnte ein Pickel sein, im Gesicht sieht sie perfekt aus für die Rolle. Ich kann gar nicht so lange hinschauen."


 
Ashley Judd (Natalie Prior) spielt Tris' Mutter und das muss an dieser Stelle einfach mal gesagt werden: Sie ist echt wunderschön. Sie spielt anfangs die gute Mutter, die immer stolz auf ihr Kind ist und das macht sie auch echt großartig. Aber mir gefallen die Szenen, bei denen sie knallhart auf andere Leute schießt um ihre Tochter zu beschützen einfach besser. 




Zoë Kravitz (Christina) ist die beste Freundin von Tris bei den Ferox und muss einfach erwähnt werden, da ihr Mundwerk, dass immer wieder vorlaute Kommentare ausgespuckt hat einfach ein Highlight des ganzen Films war. Sie hat die Situationen immer wieder aufgelockert. So eine Person darf in keinem Film fehlen. 




Alles in allem war der Film wirklich genial und ich fand den letzten Teil, bei dem das Geballer so richtig losgeht sogar noch besser, als im Buch, da ich fand, dass es dort zu schnell und unübersichtlich war. Im Film habe ich immer folgen können und war voll im Geschehen drin. Ich schaue ihn mir auf jeden Fall noch mal an.




Samstag, 12. April 2014

[Rezension] Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?

Enthält Spoiler auf Teil 1 und 2. 

Erschienen: 14. Februar 2014 (Ach wie süß am Valentinstag)
Autor: Mara Andeck
Erschienen im Boje Verlag
Themengebiet: Liebe
Seitenzahl: 224 (gebunden)




Dritter und letzter Band von Lilias Tagebüchern. Lilia hat Tom erobert. Oder hat Tom Lilia erobert? Egal. Fest steht: Was aussah wie ein Happy End, macht zwar durchaus happy, aber zu Ende ist damit gar nichts. Jetzt fangen Lilias Probleme nämlich erst an. Zurück zu Hause muss sie feststellen: Nicht nur Eltern und Lehrer, auch beste Freundinnen und kleine Schwestern können ganz schön komisch werden, wenn man einen Jungen küsst. Und plötzlich hat Lilia ganz viele Fragen: Was kommt eigentlich nach dem ersten Kuss? Der zweite, klar, und dann der dritte, der vierte ... Aber danach? Lilia muss unbedingt herausfinden, wie sie, das Leben und die Liebe zusammenpassen. Diesmal kann und will sie sich nicht auf ihr Bücherwissen verlassen. Jetzt muss sie selbst ran und eigene Erfahrungen machen. Wenn man sie nur lassen würde...


Allen voran ist Lilia eine so offene, lustige und chaotische Hauptperson, dass das Buch eigentlich gar nicht  langweilig werden kann. Jede Situation wird durch ihren Humor zum Genuss. Die Sicht, die sie auf die Dinge hat ist einfach einzigartig und immer wieder unterhaltsam. Dann gibt es natürlich auch noch Tom, um den sie in den vorherigen Teilen ja auch heftig gebaltzt hat. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Sie sind nun endlich zusammen. Tom ist der Junge von nebenan, wie er im Buche steht (hihi). Er sieht nicht nur einfach fantastisch aus, sondern ist auch noch einfühlsam, lustig und ab und zu auch seeehr romantisch. *seuftz* Auch Lilias Freunde sind so ... ich finde einfach kein Wort ... nett... lieb... ach egal, man muss sie einfach ins Herz schließen und mit allen mitfühlen.


Der Schreibstil von Mara Andeck ist sehr locker und leicht. Eben sehr jugenlich. Doch ihr Humor wirkt nicht aufgesetzt, sondern lässt einen immer wieder über den Seiten schmunzeln. Sie macht das einfach toll.


 Ich war skeptisch, ob mich der 3. Teil der Lilia-Reihe, die ich verschlungen habe, nicht ein bisschen enttäuschen würde, denn in meiner Vorstellung konnte das eigentlich gar nichts toppen. Doch dieses Buch hat es auf jeden Fall geschafft. In diesem Teil geht es auch mal ein bisschen tiefer und Lilia fängt auch an sich Gedanken über "Säggs" zu machen. Ihre Beziehung zu Tom ist natürlich ein sehr großer und wichtiger Punkt in der Geschichte. Da geht es immer auf und ab und wird absolut nie langweilig. Die beiden sind immer für ein Lachen gut, haben aber auch ihre ernsten Momente in denen man sich am liebsten im Buch verkriechen möchte und für immer in dieser Liebe und Geborgenheit bleiben. Aber auch Lilias und Toms Freunde kommen in Sachen Liebe nicht zu kurz. Es bleibt bei allen spannend, denn auch Toms lang "verschollener" Kumpel Felix, taucht wieder aus der Reha auf und verlieht der Geschichte zusätzlich ein bisschen Pepp.


Wenn dich jemand liebt, sagt er deinen Namen anders. Du weißt, dein Name ist in seinem Mund gut aufgehoben. 


Ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie. Witzig, romantisch und wunderschön. Ich würde so gerne mehr von Lilia lesen, aber wie Tom gesagt hat: "Die (Nach-)welt soll doch bitteschön ihr eigenes Liebesleben haben."
 

Muss ich haben!!!
12,99€