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Montag, 14. April 2014

Die Bestimmung - Divergent: Der Film

Kann Spoiler enthalten!!! 



In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die Gesellschaft in fünf Fraktionen aufgeteilt, die fünf völlig verschiedene Lebensweisen repräsentieren.
Wie alle Heranwachsenden muss auch Beatrice ‚Tris‘ Prior zwischen einer Fraktion wählen. Ihre Entscheidung wird ihr ganzes Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Eignungstest, der über Tris‘ innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, das heißt, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Und damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft. Tris entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und sich den wagemutigen Ferox anzuschließen. Dort muss sie eine Reihe gefährlicher Aufnahmerituale überstehen. Als sie ins Zentrum eines Konflikts gerät, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht, muss Tris sich entscheiden, ob sie ihre wahre Bestimmung preisgibt… 

----> hier zur Buchrezension
 
Der Film hat sich, sehr zu meiner Freude, ziemlich genau an die Vorlage des Buches gehalten und es gibt nur kleine geringfügige Abweichungen und keine wirklich wichtigen Szenen wurden ausgelassen oder auch hinzugefügt. Das fand ich absolut fantastisch.

Shailene Woodley (Tris) hat mich in ihrer Rolle total überzeugt. Wenn man sie so sieht finde ich wirkt sie eigentlich nicht direkt, wie ein schüchternes Persönchen, aber man glaubt auch nicht, dass so viel Willenskraft und Mut in ihr stecken. Deshalb habe ich mich bevor ich den Film gesehen habe gefragt, wie sie Shailene als solche Person darstellen wollen. Doch sie hat mich absolut umgehauen. Sie verkauft sich durchaus sehr gut, als rebellische, mutige und auch ziemlich vorlaute Teenagerin, doch auch ihre sentimentale Seite bringt sie wirklich sehr gut rüber. Sie passt auch sehr gut zu ihrem "Partner" Theo James. Die Szenen zwischen diesen Beiden haben mir besonders gut gefallen, weil die Chemie einfach gestimmt hat und nichts gestellt wirkte. Was mich am meisten gefreut hat, war, dass die Szenen zwar durchaus ab und an sehr romantisch waren, aber trotzdem nicht vor Kitsch trieften. 

Theo James (Four) fand ich auch sehr gut in seiner Rolle. Ich habe ja bereits erwähnt, dass er sehr gut mit Shailene als Tris harmonierte. Doch ich muss zugeben, dass ich auch ihm gegenüber anfangs eher negativ gestimmt war, aber das lag mehr daran, dass ich ihn nicht richtig mögen wollte, da auch mein Lieblingsschauspieler zurzeit (Alex Pettyfer) für die Rolle vorgesprochen hatte und nicht genommen wurde. Ich hätte mich sehr gefreut ihn in diesem Film zu sehen, wo er doch LEIDER schon nicht in City of Bones meinen heiß geliebten Jace gegeben hat. Aber je länger ich Theo alias Four auf der Leinwand zugeschaut habe, desto mehr konnte ich mich von Alex lösen. Denn er mimt den harschen, verschlossenen und dennoch sehr gefühlvollen und verletztlichen Mann sehr gut. Natürlich hat auch sein gutes (na gut das ist untertrieben) Aussehen mich milde gestimmt, obwohl er schon "ein bisschen" älter aussah, als er im Buch dargestellt wird. 


Kate Winslet (Jeanine Matthews) war auch 
eine sehr umstrittene Rolle, da die berühmte Rose aus Titanik in die Rolle der bösen, miesen, fiesen Anführerin der Ken gesteckt wird. Doch das macht sie wirklich gut. Man nimmt ihr das Ich-bin-ein-böses-Mädchen-Gehabe total ab und vergisst vollkommen, wie man sie einst kannte. Ich werde Titanik nie wieder so sehen können, wie früher. Wie meine Freundin gesagt hat, die mit mir im Kino saß: "Mit diesem fiesen Ding, es könnte ein Pickel sein, im Gesicht sieht sie perfekt aus für die Rolle. Ich kann gar nicht so lange hinschauen."


 
Ashley Judd (Natalie Prior) spielt Tris' Mutter und das muss an dieser Stelle einfach mal gesagt werden: Sie ist echt wunderschön. Sie spielt anfangs die gute Mutter, die immer stolz auf ihr Kind ist und das macht sie auch echt großartig. Aber mir gefallen die Szenen, bei denen sie knallhart auf andere Leute schießt um ihre Tochter zu beschützen einfach besser. 




Zoë Kravitz (Christina) ist die beste Freundin von Tris bei den Ferox und muss einfach erwähnt werden, da ihr Mundwerk, dass immer wieder vorlaute Kommentare ausgespuckt hat einfach ein Highlight des ganzen Films war. Sie hat die Situationen immer wieder aufgelockert. So eine Person darf in keinem Film fehlen. 




Alles in allem war der Film wirklich genial und ich fand den letzten Teil, bei dem das Geballer so richtig losgeht sogar noch besser, als im Buch, da ich fand, dass es dort zu schnell und unübersichtlich war. Im Film habe ich immer folgen können und war voll im Geschehen drin. Ich schaue ihn mir auf jeden Fall noch mal an.




Mittwoch, 12. März 2014

[Rezension] Wie Blut so rot

ACHTUNG! DIES IST DER ZWEITE TEIL EINER QUADROLOGIE, ES BESTEHT SPOILERGEFAHR!

Erschienen: 24. Januar 2014
Autor: Marissa Meyer
Erschienen im Carlsen Verlag
Themengebiet: Märchen/ Rebellion
Seitenzahl: 512 (gebunden)



Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …


Als erstes muss ich ja mal anmerken, dass ich es absolut wunderbar fand, dass die Charaktere aus dem ersten Band wieder vorgekommen sind. Und sie sind ja nicht mal nur so vorgekommen als Nebencharaktere oder so, wie in anderen Büchern, die ich schon gelesen habe. Sondern sind weiterhin als Hauptcharaktere erhalten geblieben. Das hat mich riesig gefreut, weil sie mir alle sehr ans Herz gewachen sind, aber da Ihr ja schon wisst, was ich von den bekannten Charakteren halte, komme ich mal zu den "neuen". Also da wäre Rotkäppchen bzw. Scarlet, die mich mit ihrem Mut überrascht hat, aber auch mit ihrer Entschlossenheit ihre Großmutter zu finden. Dafür nimmt sie einfach jedes Risiko auf sich und das bewundere ich sehr. Sie nimmt auch das Risiko Namens Wolf auf sich. Einem Mann, dem sie eigentlich nicht trauen und, den sie nicht mal in ihre Nähe lassen sollte. Dennoch tut sie dies, denn er hilft ihr auf dem Weg ihre Großmutter zu finden. Wolf ist ein sehr verschlossener "Mensch", doch wenn er dann mal auftaut ist er sehr liebevoll. Er ist ein Rätsel, das es sich zu lösen lohnt. Und natürlich sieht er auch noch verdammt gut aus. Ich liebe grüne Augen nun mal... *seuftz*.


 Der Schreibstil der Autorin bleibt wie im ersten Teil sehr locker und einfach. Doch sie konnte mich auch diesmal wieder in den Bann der Geschichte ziehen und das hat sich ja mal so was von gelohnt. Die Perspektive wird ziemlich häufig gewechselt, was einerseits ziemlich gut ist, weil man alles aus allen möglichen Sichten mitbekommt (auch aus denen von Cinder und Kai beispielsweise), aber andererseits wechselt die Autorin vielleicht ein bisschen zu häufig. Ansonsten ist es ihr aber sehr gut gelungen mich für die Geschichte zu begeistern. Das Buch ist aus der Er-Perspektive geschrieben.


Der erste Teil ließ mich ja ziemlich neugierig und begierig auf Neues von Cinder und Kai zurück, doch wenn man den 2. Teil anfängt, kommt man erst einmal nach Südfrankreich und lernt Scarlet und ihre Grand-mère kennen. Doch auch da wird es sofort spannend und der Gedanke daran, wie es wohl mit Cinder weitergeht ist sofort wie weggeblasen. Man kann sich nur noch auf Scarlet konzentrieren, die sich mit Straßenkämpfern und anderen Gefahren auseinander setzen muss. Ihre Geschichte wird einfach nie langweilig und ist auch nicht so vorraussehbar, wie die von Cinder im 1. Teil. Allerdings fand ich die verarbeitung des Märchens Rotkäppchen in diesem Buch grandios. Doch auch wer mehr über Cinder erfahren will, wird nicht enttäuscht werden. Sie kommt auch ziemlich bald vor und lernt einen neuen "Freund" kennen, der eine kriminelle Ader hat und auch ziemlich charmant ist. Die Geschichte der beiden ist total abwechslungsreich und spannend. Allerdings hat das jetzt nicht mehr viel mit dem Märchen der Cinderella aus dem 1. Teil zu tun aber das ist nicht so schlimm, denn die Geschichte ist einfach total aufbrausend und mitreißend.


“Wolf.” Ihre Zunge war wie ausgedörrt. Scarlet schmeckte Blut. “Was haben sie mit dir gemacht?”
“Nein, du.” Er spuckte ihr das Wort voller Hass vor die Füße. “Was hast du mit mir gemacht?”


Dieses Buch ist fesselnd und man kann es nicht wieder aus der Hand legen. Der 2. Teil der Quadrologie ist sogar noch besser, als der 1. und absolut empfehlenswert.




Sonntag, 23. Februar 2014

[Kurzrezension] Gelöscht

Hey Leute, leider, leider ist bei uns zur Zeit sehr viel los sodass wir kaum zum bloggen kommen :/ Ich hoffe ihr könnt uns deswegen verzeihen :* Wegen dem Zeitmangel habe ich es leider nicht geschafft eine komplette Rezi zu diesem Buch zu schreiben und deswegen kriegt ihr hier nur eine schnelle Kurzrezension präsentiert. Sorry, dass das Bild so schlecht ist, aber ich hatte keine andere Möglichkeit, als des Foto mit meinem Handy aufzunehmen.

Erschienen: Juni 2013
Autor: Teri Terry
Erschienen im Coppenrath Verlag
Themengebiet: Slater, Zukunft
Seitenzahl: 431 Seiten (gebunden)



Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? 
Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

Charaktere: Ich fand alle Personen sehr gut getroffen und es gab eigentlich keinen, bei dem ich mir gedacht habe, dass er nicht in die Geschichte reinpasst. Man konnte gut in die einzelnen Beweggründe, der Personen einblicken und hat fast immer verstanden, warum sie dies taten.

Schreibstil: Der Schreibstil von Teri Terry hat mich sehr begeistert. Sie schreibt sehr spannend und gibt dem Leser immer wieder kleine Informationsfetzen, sodass man eine immer größere Einsicht in die Vergangenheit von Kyla bekommt und auch selber mitraten kann, was die Künde sind, dass sie so anders ist.

Story: Die Idee an sich ist zwar nicht zu weit hergegriffen, aber was die Autorin daraus gemacht hat ist wirklich grandios. Die Spannung zieht sich durchs ganze Buch und dann gibt es da natürlich auch noch den süßen Ben, der auch nicht zu kurz kommt.

Zitat:"Wie kannst du ihnen trauen, wenn sie dir deine Erinnerung genommen haben?"


Eine super spannende Geschichte, für alle die Science Fiction und Geheimnisse lieben.






Dienstag, 4. Februar 2014

[Rezension] Wie Monde so silbern

Erschienen: 20. Dezember 2013
Autor: Marissa Meyer
Erschienen im Carlsen Verlag
Themengebiet: Märchen/ Rebellion
Seitenzahl: 416 (gebunden)



Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …


Cinder wirkt sehr sympathisch und dies wird nur noch verstärkt, weil sie sich selbst so fehl am Platz fühlt und von ihren Mitmenschen auch so behandelt wird. Man hat Mitleid mit ihr, merkt jedoch schnell, dass dieses hier zwar durchaus angebracht ist, aber nicht wirklich nötig, da Cinder sich bestens selbst zu helfen weiß. Sie ist mutig und stark. Trotz ihrer bewundernswerten Stärke macht sie sich selbst fertig, weil sie eine Cyborg ist und zu 36% aus Metall und ähnlichem besteht. Man leidet mit ihr und freut sich mit ihr. Ich habe sie sehr lieb gewonnen und würde gerne noch mehr von ihr lesen. Ebenso von Kai, der in seinem Altern von 19 Jahren schon so viel Verantwortung tragen muss und so wichtige Entscheidungen zu treffen hat. Ich würde nicht gern an seiner Stelle sein. Doch er macht sich nicht mal so schlecht, trotz all dieser Verantwortung, denn er ist überlegt, weiß aber auch sehr genau, was er gerne erreichen möchte und wofür er eintritt. Damit konnte auch er mich vollkommen von sich überzeugen. Die anderen Charaktere waren auch sehr sympathisch, mal abgesehen von der bösen Königin und ihrem Gefolge. Aber wer mag solche Leute schon? Mir gefiel auch, dass die eine Stiefschwester im Gegensatz zum Märchen nicht etwa durchtrieben war, sondern richtig nett und liebenswert, was man von ihrer Schwester und ihrer Mutter nicht behaupten kann.


Der Schreibstil von Marissa Meyer ist sehr locker und einfach. Das Buch ist wohl vor allem für Jugendliche gedacht. Sie hat mich immer weiter in den Strudel der Ereignisse gezogen und ich konnte mich nicht aus diesem Bann ziehen, wodurch ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Sie schreibt aus der Sicht von Cinder und Kai, weshalb man in beide Gefühlswelten sehr guten Einblich erhält und ab und zu auch aus der des dort angestellten Doktors. Dadurch bekommt man noch mal einen anderen Eindruck von Cinder, sowie von Prinz Kai.


Die Geschichte ist einfach nur bombastisch. Die Ideen sind so fein ausgearbeitet und so ineinander verstrickt. Wow! Es gibt so viele kleine Details, die einen immer wieder staunen lassen und an jeder Ecke gibt es etwas neues zu entdecken. Generell finde ich Märchenadoptionen meistens ziemlich cool. Ich mag die völlig andere Interpretation in neuen Zeiten oder an völlig anderen Orten. Von Cinderella gibt es ja schon ziemlich viele Adoptionen, doch Marissa Meyer hat eine völlig andere Art auf den Merkt gebracht. In diesem Buch geht es auch teilweise um Politik, doch das ist sehr interessant zu lesen und nicht, wie ich (muss ich zugeben) erwartete hatte, staubtrocken. Die Liebesgeschichte ist natürlich auch an ihrem Platz, aber sie steht nicht allzu sehr im Vordergrund und ist nicht so kitschig romantisch geschrieben. Cinder und Kai passen sehr gut zusammen und ich wünsche den beiden viel Glück. Das einzige, was mich sehr gestört hat, war, dass das Buch an einigen wichtigen Schlüsselstellen für mich total durchschaubar war, weshalb es für mich keine besonderen Wendungen gab und das Finale ein bisschen mau ausfiel. Ich hoffe, das es nur mir so ging, denn ansonsten ist das Buch ein Hit.


Obwohl er sie nicht berührte, konnte sie ihn deutlich spüren, übermächtig und voller Wärme. Es wurde heiß, auch wenn ihre Temperaturanzeige keine Änderung vermerkte.


Eine eindeutige Leseempfehlung! Das Buch hat Witz und die Idee, die sich hinter der völlig neuen Märchenadoption verbirgt ist genial.


Muss ich haben!!!
18,90 €

Montag, 20. Januar 2014

[Rezension] Die Bestimmung

Dieses Buch ist lange an mir vorbei gegangen, vor allem, weil mich der Klappentext nicht überzeugen konnte, aber jetzt, wo das Buch verfilmt wird, dachte ich mir: Das muss man auf jeden Fall gelesen haben. Und ich wurde nicht entäuscht...

Erschienen: 21. Oktober 2013
Autor: Veronica Roth
Erschienen im Goldmann Verlag
Themengebiet: Rebellion
Seitenzahl: 480 Seiten (Taschenbuch)




Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und Ferox – die Furchtlosen. In fünf Fraktionen wurde die Welt nach dem letzten großen Krieg aufgeteilt, und für eine davon muss sich Beatrice entscheiden. Doch der geheime Eignungstest, den sie wie alle Sechzehnjährigen durchläuft, zeigt ein gefährliches Ergebnis: Sie ist eine Unbestimmte – und Unbestimmte gelten als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice sucht Schutz bei den wagemutigen Ferox, stellt sich der harten Aufnahmeprüfung. Und gerät ausgerechnet hier ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben bedroht, sondern auch das all derer, die sie liebt …


Ich fand die Charaktere sehr gut getroffen. Sie waren tiefgründig (na ja die meisten), und hatten ... eben echten Charakter. Four ist mir mit seiner Geheimniskrämerei ein klein bisschen auf den Geist gegangen, sonst passte das Image von Mystery-Boy doch ganz gut zu ihm. Als dann aufgedeckt wurde, wieso er sich teils so bedeckt gegeben hat, konnte ich das nicht wirklich nachvollziehen und sah den Grund nicht. Aber er hat mich mit seiner Charakterstärke, sowie seiner körperlichen Stärke und Zuneigung gefangen. Unter seiner harten Schale steckt doch ein marshmallowweicher Kern.
Tris konnte ich anfangs sehr gut verstehen. Wieso sie nicht bei ihrer Fraktion bleibt, den Altruan, sondern zu den Ferox geht, die mutig sind. Denn sie ist einfach nicht dafür geschaffen die ganze Zeit selbstlos zu sein. Wer von uns Menschen ist das schon. In der Mitte des Buches fing sie dann aber doch ein bisschen an mich zu nerven, weil sie einerseits immer so begriffsstutzig war und ich um die 100 Seiten vor ihr wusste, wer jetzt welche Gefühle für wen hegt, bevor sie es dann auch endlich geschnallt hatte. Aber sonst fand ich auch Tris ein sehr schön zu lesenden Charakter, weil ich sie mit ihrer Sturköpfigkeit, ihrem Mut und ihrer Selbstlosigkeit für sich eingenommen hat.
Auch die Nebencharaktere waren gut geschildert. Besonders mochte ich Christina. Eine Freundin von Tris, bei der mir besonders ihr Kampfgeist und ihre gute Laune gefielen.


Der Schreibstil von Veronica Roth ist sehr jugendlich und glücklicherweise verrennt sie sich nicht so in Details der Umgebung oder so etwas, so dass man sich nicht durch ellenlange Beschreibungen kämpfen muss. Sie verwendet genau richtig viel Zeit darauf die Unterschiede zwischen den verschiedenen Fraktionen hervorzuheben und zu erklären was in Tris' Zeit passiert ist, dass sie so ganz anders ist, als unsere. Sie erklärt auch alles sehr verständlich sodass man gut mitkommt. Das einige, womit ich so meine Probleme am Anfang hatte, war wieso die Unbestimmten jetzt so gefährlich und schlecht sein sollen, aber das hat sich dann auch mehr oder weniger geklärt. Das gesamte Buch ist aus Tris' Sicht geschrieben..


Die Idee mit den verschiedenen Fraktionen, die so unterschiedlich sind fand ich sehr gut, wenn 5 Fraktionen meiner Meinung nach ein bisschen wenig waren. Denn es gibt doch viele Leute, die nicht zu selbstlos, mutig, freundlich, schlau oder ehrlich gehören, oder? Ich persönlich könnte mich nirgendwohin richtig stecken, ihr etwa? Ich denke in jedem Menschen ist ein bisschen davon. Und dann sind in jeder Fraktion nur ca. 20 Neue. Wie klein ist die Bevölkerung bitte? Außerdem werden davon wieder 10 ausgesiebt, also müsste es mehr Fraktionslose geben, als welche mit. Wieso wehren sie sich dann nicht? Aber das sind alles nur kleine Makel, auch wenn es hier so viel aussieht.
Wie jede Story ist auch hier eine Liebesgeschichte vorhanden, die aber nicht so im Mittelpunkt steht, auch wenn sie durchaus eine wichtige Rolle übernimmt. Auch der Rest der Geschichte ist sehr gut gemacht und mit Spannung versehen. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.


Will: "Einer der Sätze, der mir aus dem Manifest er Ferox in Erinnerung geblieben ist, lautet: Wir glauben fest an die Tapferkeit und den Mut, der die Menschen dazu bringt sich für andere einzusetzten."


Ein wirklich großartiges Buch, dass mich trotz ein paar Logikfehlern total von sich überzeugen konnte.



Muss ich haben!!!
9,99€

Samstag, 26. Oktober 2013

[Rezension] Die Rebellion der Maddie Freeman

             Zukunftsroman

Erschienen: 2011
Autor: Katie Kacvinsky
Erschienen im: Baumhaus Verlag
Themengebiet: Rebellion
Seitenzahl: 380 (Taschenbuch)

Inhalt:
Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen - das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin - für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung eine Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

Cover:
Das Cover zeigt Maddie mit pinken Haaren, was zwar nicht der Beschreibung im Buch entspricht, aber   gut auf das Cover passt. Der wütende Blick macht einen neugierig auf den Inhalt des Buchs und auch die Haarfarbe trägt dazu bei, das es einem sofort ins Auge springt.

Rezension:
Von alleine wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen dieses Buch zu lesen, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auch wenn ich von der Autorin zuvor noch nie etwas gehört habe, fand ich ihren Schreibstil wahnsinnig gut. Man kann sich richtig in die Hauptperson hineinfühlen und versteht ihre Entscheidungen. Dadurch war Maddie für mich von Anfang an sympathisch! man kann gar nicht anders, als mit ihr zu lachen und zu lieben und versteht das Buch dadurch viel besser. Auch Justin, die zweite Hauptrolle, ist wunderbar gelungen. Ohne ihn wäre das Buch nicht lesenswert, aber durch ihn sieht man Maddies Welt aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Auch die Nebenrollen, wie Maddies Vater und ihre Freunde sind erstaunlich gut getroffen. Das Einzige unverständliche war für mich die Rolle von Maddies Mutter. Diese ist komplett gegen das digitale Leben und hat dennoch Maddies Vater, den Mann, der das alles erfunden hat, geheiratet und scheint ihn augenscheinlich zu lieben. Das finde ich nicht besonders realistisch, aber die Autorin wird sich schon etwas dabei gedacht haben. 
Die Handlung des Buchs ist fast noch besser gelungen, als die Charaktere. Die Menschen leben nicht mehr richtig ihr eigenes Leben, sondern nur noch in der digitalen Welt. In Computern und Chatrooms. Alles läuft darüber. Auch in die Schule müssen die Kinder nicht mehr gehen, sondern können diese mit dem Programm digital School von Zuhause aus "besuchen". Man merkt, dass sich die Autorin wirklich etwas dabei gedacht hat, denn so weit könnte es wirklich mal kommen, doch allzu vorhersehbar, was als nächstes passiert ist es nicht.  Allerdings gibt es auch eine sehr voraussehbare Sache, die aber in jedem Buch vorkommt: Justin und Maddie! Werden sie sich ineinander verlieben oder nicht? Maddie, deren Vater das System, was Justin so hasst und gegen das er kämpft, erfunden hat. Kann das gutgehen? Doch vor allem durch das spannend gehaltene Ende, bin ich auf jeden Fall schon auf den zweiten teil gespannt und hoffe das es euch genauso geht, wenn ihr das Buch gelesen habt! 

Fazit:
Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher geworden und das hat einiges zu sagen, denn ich habe schon seeeehr viele Bücher gelesen!
Auf jeden Fall ein Buch, von dem ich jede Seite genossen habe. Ein sehr gelungener Start in eine weitere Trilogie.
Ein sehr spannendes und mitreißendes Buch. Ich hab mich während dem Lesen richtig in Justin verliebt!

Letzter Satz:
Denn bei diesem Zeichen wusste ich, dass mir etwas Außergewöhnliches bevorstand...

Bewertung:
Charaktere: 4 Sterne/ 4 Sterne/ 4 Sterne
Logik: 3 Sterne/ 4 Sterne/ 4 Sterne
Schreibstil: 4 Sterne/ 3,5 Sterne/ 3,5 Sterne
Story: 4,5 Sterne/ 4 Sterne/ 4,5 Sterne
Cover: 4 Sterne/ 5 Sterne/ 4,5 Sterne
 Insgesamt: 4 Sterne/ 4 Sterne/ 4 Sterne


Muss ich haben!
8,99€

Samstag, 5. Oktober 2013

[Rezension] Legend - Fallender Himmel

 Zukunftsroman
Erschienen: 10. September 2012
Autor: Marie Lu
Erschienen im Loewe Verlag
Themengebiet: Rebellion
Seitenzahl: 363 (gebunden)


Inhalt: 
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.

Cover:
Schlicht und Einfach. Das schien das Motto des Einbandes zu sein. Darauf zu sehen ist das Zeichen, der Republik, in der June und Day leben. Meiner Meinung nach ist es nicht die beste Wahl, aber dennoch macht einen neugierig auf den Inhalt.

Rezension:
Das Cover wird dem Buch nicht gerecht. Es steckt voller Spannung, Verrat und Misstrauen. June lebe zunächst mit ihrem Bruder in der Sicherheit, die der reiche Sektor der Republik verspricht. Day ist der Held der ärmeren Bevölkerung und rebelliert schon seit Jahren gegen die Regierung. In dieser Welt hat das Staatsoberhaupt (der Elektor) den großen Test eingeführt, mit dem die begabten von den unbegabten Kindern getrennt werden. June hat diesen als Einzige mit voller Punktzahl bestanden und gilt als das Wunderkind der Republik. Als nun ihr Bruder stirbt wird Day verdächtigt und sie die Aufgabe Days Vertrauen zu gewinnen, ihn Auszugspionieren und schlussendlich an die Regierung zu verraten. Doch ist Day so schlecht, wie die Republik sie glauben machen möchte? 
Junes Charakter macht es einem erst nicht leicht, sie zu mögen, weil sie ein überhebliches Mädchen ist, was denkt, sie könnte sich alles erlauben. Das ändert sich im Laufe der Geschichte, nachdem sie nähere Bekanntschaft mit Day und seiner besten Freundin Tess gemacht hat. Sie lernt, wie das Leben auf der Straße aussieht und was Day alles für seine Familie tut. 
Day ist als kleines Kind durch den großen Test gefallen und lebt seitdem auf der Straße. Für die ärmere Bevölkerung ist er ein Held, weil er seine Meinung gegen die Republik vertritt und den Bürgern so gut er kann unter die Arme greift. Dennoch hält er sich bedeckt und keiner weiß, wie er wirklich aussieht, was es auch June sehr schwer macht ihn zu finden. Day ist mutig, schlagfertig und hat den unerschöpflichen Drang die Welt zu verbessern.
Der Perspektivewechsel macht es dem Leser leichter sie beiden Charaktere besser zu verstehen und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Die Liebesgeschichte der Beiden, die natürlich vorhanden ist, spielt sich eher im Hintergrund ab, ist aber doch wichtig für den Verlauf der Geschichte. 

Fazit:
Ein Buch, das so spannend und gut geschrieben ist, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich kann es kaum erwarten, dass diese Reihe fortgesetzt wird. 
Ein Buch, das mich einfach nur fasziniert und mitgerissen hat. Es ist eine wunderschöne und geniale Story. Ich liebe, liebe, liebe es!
Ein Buch, dass wirklich langweilig anfängt und doch irgendwann so spannend wird, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen (also ich zumindest).

Letzter Satz:
"So liegen wir da, betrachten die Blitze und lauschen auf den Donner und warten auf einen neuen, regnerischen Tag."

Bewertung:
Charaktere: 4 Sterne/ 4 Sterne / 3 Sterne
Logik: 3,5 Sterne/ 4 Sterne / 4 Sterne
Schreibstil: 4 Sterne/ 3 Sterne / 3,5 Sterne
Story: 4 Sterne/ 4,5 Sterne / 5 Sterne
Cover: 3 Sterne/ 3 Sterne / 2 Sterne
Insgesamt: 4 Sterne/ 4 Sterne / 4 Sterne

Muss ich haben!
17,95€ 

[Rezension] Vollendet

Zukunftsroman
Erschienen: 1. August 2012
Autor: Neal Shusterman
Erschienen im Sauerländer Verlag
Themengebiet:Rebellion
Seitenzahl: 432 (gebunden)


Inhalt:
Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren umwandeln lassen können. Die Umwandlung ist schmerzfrei. Jeder Teil des Körpers lebt als Organspende in einem anderen Organismus weiter. Aber wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem ... lebst du dann, oder bist du tot?

Cover:
Dunkel, geheimnisvoll und ein paar Blutspritzer. Hach... Der Buchdeckel sieht schon so verkratzt aus, dass ein paar Kratzer mehr oder weniger auch nicht mehr ins Gewicht fallen. Umso besser :)! Das schlicht gestaltete Cover lässt auf eine spannende Story nicht ohne das ein oder andere Blutvergießen hoffen.

Rezension:
Das Cover hat mich nicht enttäuscht. Das Buch strotzt nur so vor Spannung und auch das Blutvergießen fehlt nicht. Die Zukunftsvision von Neal Shusterman wirkt so real, dass man Angst hat, die JuPos könnten jeden Moment in dein Haus platzen und dich umwandeln lassen. Eine fantastische Romanidee, wenn auch nicht für das wirkliche Leben finde ich das storchen (aussetzten von Kindern an anderleuts Haustüre), denn das ist gesetzlich erlaubt, wenn man sich dabei nicht erwischen lässt. Connor ist ein junger Mann, der eigentlich nicht viel nachdenkt, bevor er handelt... bis Risa kommt, eine Waise, die wie Connor für die Umwandlung vorgesehen ist und gemeinsam fliehen sie kopflos ins Ungewisse. Connors Charakter fand ich sehr sympathisch, weil er impulsiv handelt und des öfteren die ein oder andere Dummheit begeht. Schlichtweg hört er auf sein Herz, was auch immer es ihm sagen mag, er tut es. Risa dagegen ist die vernünftigere von beiden, aber auch sie hat eine rebellische Ader, denn ohne einen gewissen Schutzpanzer kann man in einem statischen Waisenhaus nicht überleben. Lev, ein Junge, den sie auf ihrer Flucht auflesen weist anfangs einige weniger erfreuliche Charaktereigenschaften auf und an manchen Stellen wollte ich ihn einfach nur schütteln, damit er zur Vernunft kommt, aber wie sooft wollte er einfach nicht auf mich hören :). Alle Menschen, die der Autor erschaffen hat sind so ausgearbeitet, dass man gar nicht anders kann, als bei ihrer Flucht mitzufiebern und ihnen alles Glück dieser Welt wünschen. Das wird noch von den Perspektivewechseln unterstützt, die Neal Shusterman oft einbaut (vielleicht ein bisschen zu oft). Durch diese kann man sich viel besser in die einzelnen Personen hineinversetzten und versteht, warum sie so handeln. Die verschiedenen Ansichten steigern die Spannung sogar noch erneut. Und wie sooft fehlt auch hier die herzzerreißende Liebesgeschichte nicht, die sich allerdings eher im Hintergrund hält. 

Fazit:
Das Buch ist brutal, liebevoll und unglaublich berührend. Der Autor entführt uns in eine Welt, die wir nie für möglich gehalten hätten und die uns noch lange zu denken gibt. Dieses Buch darf in keinem Regal fehlen. 
Das Buch ist eine super Mischung aus Thriller, Liebes- und Zukunftsroman. Die unglaublich Detailgetreue Beschreibung des Autors lässt  die Geschichte vor unserem inneren Auge lebendig werden.

Letzter Satz:
"Endlich erlaubte er sich den wunderbaren Luxus der Hoffnung"

Bewertung:

Charaktere: 4,5 Sterne/4 Sterne
Logik: 4 Sterne/4,5 Sterne
Schreibsstil: 5 Sterne/5 Sterne
Story: 4,5 Sterne/5 Sterne
Cover: 4 Sterne/3,5 Sterne
Insgesamt: 4,5 Sterne/4,5 Sterne

Muss ich haben!
16, 99 €