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Sonntag, 23. März 2014

[Rezension] Biss zum Morgengrauen



Dieses Woche war das Thema bei "52 Wochen -  52 Bücher" Vampire. Da ich aber zurzeit kein Vampirbuch auf meinem SuB habe und mir auch keins einfällt, dass ich noch gerne lesen will (Vampire sind mittlerweile ja fast schon wieder out was Bücher betrifft) habe ich mich entschlossen nochmal die Biss-Quadriologie zu lesen. Deswegen habe ich heute eine Rezi zu dem ersten Teil, der mittlerweile weltberühmten Twilight-Saga gemacht. Ich glaub ich bin nicht die einzige, wenn ich sage, dass ich durch die  Bücher von Stephanie Meyer zum ersten Mal in den Vampirwahn gefallen bin.


Erschienen: Januar 2008
Autor: Stephenie Meyer
Erschienen im Carlsen Verlag
Themengebiet: Vampire, Fantasyroman
Seitenzahl: 528 Seiten (ungebunden)





Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? 


Wer kennt sie nicht, Bella und Edward? Bella ist ein Mädchen was sich zum ersten Mal richtig verliebt und man fiebert gerade zu mit, was sie als nächstes machen wird, man spürt das Kribbeln im Bauch, wenn sie gespannt auf ihn wartet und dein Herz klopft höher, wenn er sie küsst oder berührt. Edward ist einfach nur umwerfend. Stephanie Meyer schafft es ihn so gut zu beschreiben, dass man Schmetterlinge im Bauch kriegt, wenn er auftritt. Er ist wahnsinnig sexy, romantisch und gefühlvoll, das hat mir mal wieder gezeigt, wie schlecht die Besetzung von ihm im Film ist. Robert Pattinson kommt als totaler Schwächling rüber, wohingegen Edward im Buch das fast komplette Gegenteil von ihm ist.


Der Schreibstil von Stephanie Meyer ist im ersten Buch noch überraschend schlicht und ziemlich einfach gehalten. Das hat mich besonders überrascht, denn als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe ist mir das gar nicht aufgefallen. Trotzdem verliert die Story deswegen nichts an seiner Schönhet und ich war wieder einmal im Bann der Geschichte gefangen. Besonders gut haben mir die Gespräche zwischen Bella und Edward gefallen.

Zum Beispiel: Er klang mit einem Mal resegniert. "Worauf bist du denn neugierig?"

"Zum Beispiel darauf,wie alt du bist."
"17.",antwortete er ohne zu zögern.
"Und wie lange bist du schon 17?"
Er starrte auf die Straße; seine Lippen zuckten. "Eine Weile.", gab er schließlich zu.



Ich glaube hierzu muss ich nicht besonders viel schreiben, da spätestens nach der Verfilmung jeder weiß um was es in diesem Buch geht. Trotzdem kann ich an alle die es schon gelesen haben nur vorschlagen, lest es noch mal und an die, die es noch nicht gelesen haben (wo wart ihr die letzten 6 Jahre?): "Auf zum nächsten Buchladen, kauft euch dieses Buch!"


Da ich wirklich ein großer Fan von diesem Buch bin konnte ich mich nicht entscheiden und habe deswegen zwei Zitate für euch.
 Edward: "Und so verliebte sich der Löwe in das
Lamm!"
Bella: "Was für ein dummes Lamm!"
Edward: "Und was für ein abartiger,
masochistischer Löwe."

...und...

"Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war:
1. Edward war ein Vampir.
2. ein Teil von ihm-und ich wusste nicht, wie mächtig
dieser Teil war-dürstete nach meinem Blut.
3. ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn
verliebt!"


Es gibt keine bessere, schönere, gefühlvollere Geschichte über Vampire als dieses Buch!!!







Mittwoch, 4. Dezember 2013

[Rezension] Evernight

Fantasyroman

Erschienen: 20. Juli 2013
Autor: Claudia Grey
Erschienen im: blanvalet Verlag
Themengebiet: Vampire
Seitenzahl: 400 (Taschenbuch)

Inhalt:
An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Bianca weiß, dass sie niemals dazugehören wird, und reißt aus. Doch sie soll nicht weit kommen. Noch auf dem Gelände der Schule läuft sie Lucas in die Arme. Der junge Mann ist ebenso ein Einzelgänger wie sie, und er ist anscheinend fest entschlossen, das auch zu bleiben. Bianca merkt sehr schnell, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt, eine Anziehungskraft, die jedes normale Maß übersteigt. Doch sie muss auch erkennen, dass Lucas von dunklen Geheimnissen umgeben ist. Von Geheimnissen, die alles in Frage stellen, woran Bianca jemals geglaubt hat …

Cover:
Auf dem Cover sieht man eine Frau die den Kopf auf die Seite gelegt und die Augen zu hat.
Das ganze Cover ist rot eingefärbt und die Worte Evernight stechen in einer schönen, schwarzen und schnörkeligen Schrift hervor. Ich finde das Cover zwar nicht schlecht, doch umwerfen tut es mich auch nicht, es ist generell sehr einfach gefasst. Man erwartet erstmal nicht, dass es sich in diesem Buch um Vampire handelt, sondern vermutet eher eine Liebesstory mit ganz normal "langweiligen" Menschen ;) Es wirkt sehr beruhigend auf einen (fast schon einschläfernd). Aber insgesamt ist es nicht mal so schlecht getroffen.


Rezension:
Ich finde das Buch sehr gut, weil es, obwohl es ein Vampirbuch ist, überhaupt nicht vorhersehbar ist. An manchen Stellen war es sogar so überraschend, dass ich die Seiten nochmal lesen musste, weil ich einfach nicht glauben konnte, was geschah. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der einen in eine andere Welt entführt… Auch Lucas, der geheimnisvolle Junge (hier ist es dann doch wieder ganz klischeehaft), wird super beschrieben (er ist vorsichtig und und hat sich immer um alle gekümmert) und man könnte sich gut vorstellen, sich auch in ihn zu verlieben. Die Protagonistin selbst (Bianca) hat einen sehr angenehmen Charakter, obwohl sie sich anfangs total jung benimmt. So, als wäre sie gerade mal 13 und nicht 16 Jahre alt. Sie ist erst total zickig und will mit niemandem was zu tun haben, schließt dann aber doch ziemlich schnell Freundschaften. Die anderen Buchcharaktere sind eher oberflächlichg, aber Vic gefällt mir persönlich, denn ich mag seiune Kommentare. Es ist natürlich doch ziemlich Klischeehaft, denn es gibt diesen geheimnisvollen Jungen, der sich selbst als Beschützer für das Mädchen fühlt usw. Was mich aber am allermeisten fasziniert hat, war die völlig überraschende Wendung, die ab der Hälfte des Buches eintritt. In diesem Moment wird die ganze schöne Welt, die man sich gerade so aufgebaut hat durcheinander geworfen und falschherum wieder zusammengesetzt. Das finde ich besonders toll von der Autorin, denn es passiert viel zu selten, dass man so richtig auf Glattteis geführt wird. Also für alle, die gerne Vampirgeschichten lesen, aber auch mal Lust auf was neues haben (also etwas, was nicht ganz so ins Klischee passt), kann ich nur empfehlen Evernight zu lesen.

Letzter Satz:
"Willkommen in  Evernight"

Fazit:
Ein sehr tolles, überraschendes Buch was zum ersten Mal so gar nicht vorhersehbar ist :)
Eine schöne Idee, die aber besser umgesetzt hätte werden können. Trotzdem lesenswert.


Bewertung:
Schreibstil: 4,5 Sterne/4 Sterne
Logik: 4 Sterne/3 Sterne
Charaktere: 4 Sterne/2,5 Sterne
Cover: 3.5 Sterne/3 Sterne
Story: 4 Sterne/4 Sterne

Insgesamt: 4 Sterne/3 Sterne