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Dienstag, 2. September 2014

[Rezension] Rückkehr ins Zombieland

Meine liebsten Schmöckermäuschens, 
zu allererst möchte ich mich MAL WIEDER dafür entschuldigen, dass ich nichts gepostet habe. Mist, das wird langsam zur Gewohnheit! Ja, 2 ganze Monate (oder sogar mehr) ist ziemlich viel, aber bei mir ging es in letzter Zeit drunter und drüber und nun ja ... Ich hoffe es hat sich jetzt soweit beruhigt. Ich werde mich nun auch eine Woche in einen Erholungsurlaub begeben, weshalb ich auf jeden Fall die nächste Woche auch nichts posten kann. Dafür schon mal sorry. Ich nehme mir fest vor in nächster Zeit wieder mehr Zeit und Arbeit in diesen Blog zus stecken und diesmal versuche ich das auch zu halten. 

Kann Spoiler auf Teil 1 enthalten!
Erschienen: 10. Juni 2014
Autor: Gena Showalter
Erschienen im MIRA Taschenbuch
Themengebiet: Zombies
Seitenzahl: 400 (gebunden)


Seit Alice „Ali“ Bell weiß, dass Zombies wirklich existieren, geht sie mit ihren neuen Freunden auf die Jagd. Immer seltsamere Dinge geschehen dabei um sie herum: Spiegel scheinen plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln, die Toten sprechen zu ihr. Am schlimmsten aber: In Ali selbst entwickelt sich eine dunkle Seite, die sie dazu antreiben will, furchtbare Dinge zu tun. Nach einer nächtlichen Jagd hat Ali merkwürdige Erinnerungslücken … Verbindet sie mit den Zombies womöglich mehr, als sie ahnt? In dieser Situation braucht sie ihren Freund Cole mehr denn je. Aber ausgerechnet jetzt zieht er sich immer mehr von ihr zurück. Ali ist allein und den dunklen Mächten, die an ihr zerren, ausgeliefert …


Wie auch schon im vorangegangenen Teil der Reihe geht es um Alice Bell. Das kleine Mäcdchen, dass doch eigentlich ganz unschuldig ist? - Nein, auf keinen Fall! Auch wenn sie am Anfang des ersten Buches so wirkte, hat sie dieses Image jetzt vollkommen abgelegt. Auch wenn ihr Freund Cole immernoch verzweifelt versucht sie aus alles gefährlichen Angelegenheiten heraus zu halten, so gelingt es ihm doch selten, denn wenn man sein Leben auf das Jagen von Zombies ausgelegt hat, kann man nicht ohne Gefahren leben. Dennoch mag Alice nun vielleicht kein schwaches Mädchen mehr sein, aber sie ist noch immer sehr naiv und auch ihre Hormone machen ihr sehr zu schaffen. In diesem Buch verdrängt sie immerwieder das Offensichtliche und ihr Hormonchaos nimmt große Teile der Geschichte ein. Cole hat sich auch sehr verändert, besonders, weil der Leser ihn nur anfangs als den Cole erkennt, den wir lieben gelernt haben. Denn im Laufe der Geschichte distanziert er sich immer mehr von Ali, was mich an ihm sehr gestört hat. Ich nenne das den "Heldenkomplex"! Es tritt auch eine vollkommen neue Person auf: Gavin. Der Junge, der Ali völlig verwirrt, oder verdreht er ihr vielleicht sogar den Kopf? Dieser Kerl macht einen unglaublich eingebildeten Eindruck auf Alice und sie weiß nicht viel mit ihm anzufangen und um ehrlich zu sein ging es mir genau so.


Am Anfang des Buches hat die Autorin wieder mit den "Bemerkungen von Ali" begonnen und danach die Geschehnisse des vorangegangenen Teils erläutert, sodass man sich erst einmal wieder orientieren konnte. Zuerst hat sich die Geschichte ein bisschen gezogen und ich habe relativ schnell drüber gelesen, doch mit der Zeit wurde es immer packender und spannender, bis die Autorin sich beim Showdown an Action selbst übertroffen hat.


 Die ersten paar Seiten dieses Werks gibt es nur Teeniedrama: Eifersucht, Neid, Liebe, Zickenkrieg. Ich fürchtete ich sei in einem Kitschroman gelandet (was an sich nicht schlecht ist, nur in diesem Buch in dieser Hülle und Fülle reichlich unpassend). Ich war erleichtert, als ich über das Drama hinweggelesen hatte und die Story richtig losging. Die Autorin hat mal wieder nicht an Kreativität und Einfallsreichtum gespart und mich ab und an richtig mit ihren Wendungen überraschen können. Dennoch hat sie mich mit Alis Erscheinung doch enttäuscht, denn als diese von einem Zombie gebissen wird (eine von den unvorhergesehenen Wendungen) und nach einer Zeit absolut jedem klar ist, was von statten gegangen sein muss ... Ali nicht! Sie ist entweder zu naiv um zu erkennen, was mit ihr passiert ist, oder... ich weiß auch nicht. Dieser Umstand hat dem Buch in meinen Augen ganz schön Abbruch getan, denn ich musste mich einfach immer wieder darüber aufregen. Das Buch aber auch ganz klar wieder in meinem Ansehen gehoben, hat die Schlussszene, die mit Action und Spannung überzeugt.


Setz deine Hoffnung in das Richtige und sie wird dein Rettungsring. Leg deine Hoffnung in das Falsche und sie wird die Schlinge um deinen Hals.


Der zweite Teil des Zombiemassakers um Alice kann dem ersten bei weitem nicht das Wasser reichen. Er ist zwar durchaus unterhaltsam, weist aber auch immer wieder Durststrecken auf, die die Spannung zusätzlich abschwächen. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und ich freue mich schon auf den 3. Teil der Reihe. 



Muss ich haben!!!
14,99€

Sonntag, 20. April 2014

[Rezension] Himmelsfern

Erschienen: 16.September 2013
Autor: Jennifer Benkau
Erschienen im Script 5
Themengebiet: Harpyen
Seitenzahl: 495 (gebunden)


Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer - ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung...


Rezension:
Nach Jennifer Benkaus Dilogie "Dark Canopy" und "Dark Destiny", die mich vom Hocker gehauen hat, habe ich mir sehr viel von diesem Buch erwartet, um nicht zu sagen, etwas zu viel. 


In diesem Buch hat mich der Schreibstil der Autorin wieder mal in den Bann der Geschichte rund um Noa und Marlon gezogen. Man kann einfach nicht anders, als mit den Beiden und ihrer Geschichte mitzufiebern. Jennifer Benkau beherrscht ihr Handwerk.



 
Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind perfekt ausgearbeitet und ich finde die Idee von Noas Hobby (das Spiel mit den Poi) gut, da ich in letzter Zeit einfach zu viele Bücher gelesen habe, in denen die Mädchen gerne Laufen oder Malen. Es wird gut beschreiben, wie viel Noa in dem Moment des "Tanzes" empfindet und man kann sich gut in das Mädchen hineinversetzen. Marlon ist eher der dunkle, grüblerische Typ, bei dem wie sooft auch das Mysterium nicht fehlt. Er ist nicht sehr gesprächig und will Noa, die schon etwas ahnt, nichts weiter über seine Person verraten. Die Beziehung zwischen Noa und ihrem Vater hat mir besonders gut gefallen und auch Corinna (die hübsche Nachbarin) habe ich ins Herz geschlossen. 

 
Mir fehlen mehr Charaktere, da die Randpersonen nicht mit vielen Datails glänzen und auch sonst wird fast ausschließlich über die Beziehung zwischen Noa und Marlon berichtet. Ihre Beziehung ist anders, auch weil Marlon, wie ja bereits erwähnt nicht wirklich Mitteilungbedürftig ist, wo man doch immer behauptet, dass eine Beziehung viel mit Kommunikation zu tun hat. Doch man lernt mit der Zeit, dass bei diesem Fall die Liebe gar nicht so viel Kommunikation braucht. 
Besonders gut an Himmelsfern finde ich, dass anfangs ziemlich lange offen bleibt, wer denn jetzt auf welcher Seite steht. Ob Marlon gut oder böse ist fragt sich nicht nur Noa viele Male, auch ich habe mir diese Frage öfter gestellt. Die spannenden Stellen, die sich aus den häufigen Zusammentreffen zwischen Noa, Marlon und den Huntsmen ergeben, fand ich sehr gut, obwohl ich den Charakter des Bösewichts etwas schwach fand. 
Das Ende fand ich besonders traurig, aber dazu möchte ich hier nicht mehr verraten :). 

Ich lernte, dass das Gefühl, jemanden zu lieben, nichts mit Zärtlichkeit zu tun haben muss. Ganz im Gegenteil, es kann gewaltsam sein, brutal und quälend, von tausend Zweifeln durchsetzt. - Noa



Es verblasst gegen die anderen Bücher der Autorin, ist aber dennoch ein gelungener Roman.


Muss ich haben
18,95€

Montag, 7. April 2014

[Rezension] Soul Seekers - Vom Schicksal bestimmt

Ups...mit etwas Verspätung kommt hier unser Buch was wir für unsere Challenge lesen an der wir teilnehmen. Dieses mal war das Thema, ein ausgeliehenes Buch zu lesen und somit bedanke ich mich hiermit gleich mal herzlich bei dem Rosinchen, für dieses tolle Buch...

Erschienen: 10. September 2012
Autor: Alyson Noël
Erschienen im Page & Turner
Themengebiet: Suchende, andere Welten
Seitenzahl: 448 Seiten (gebunden)




Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Von einem Tag auf den anderen hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. Und dann wird sie in ihren Träumen auch noch heimgesucht von einem unbekannten Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Daire glaubt, den Verstand zu verlieren. Erst als sie zum ersten Mal Kontakt zu ihrer Großmutter aufnimmt, scheint sich alles zu klären. Denn von ihr erfährt sie, dass sie ein Soul Seeker ist. Nur sie hat die Fähigkeit, zwischen den Welten der Lebenden und der Toten zu wandeln. Doch dann begegnet sie Dace, dem Jungen mit den schönen blauen Augen in der Wirklichkeit, und von dem Augenblick an ringt ihre Großmutter mit dem Tod. Kann es sein, dass dieser charmante Junge nicht der ist, der er vorgibt zu sein und eine dunkle Gefahr von ihm ausgeht?


Mir haben alle Charaktere sehr gut gefallen und ich fand, sie haben auch super in ihre Rolle rein gepasst. Auch eine sehr gut Idee fand ich, dass die Autorin die Zwillinge Dace und Cade genannt hat, was ja in sich wieder ein Wortspiel ist.


Alysons Schreibstil hat mir gefallen, war aber teilweise etwas gewöhnungsbedürftig, da sie zeitweise einfach kleine Details ausgelassen hat und an einer anderen Stelle wieder angefangen hat, was einen ganz schön durcheinander bringen kann. Allerdings wenn man hier und da ein Auge zu drück kann man das auch mal überlesen.

Die Story an sich ist nicht schlecht. Allerdings kommt es mir so vor als ob es paar Gemeinsamkeiten mit Alysons anderer "Evermore" hat. Aber auch hier stört es nicht allzu sehr. Eine sehr gute Idee fand ich von ihr, dass jeder Mensch ein Geisttier hat, was einem mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch ist ihr der Showdown wirklich gut gelungen und mich hat das Buch von Anfang an in den Bann gezogen.


"Zwillinge.
Ein böser. Ein guter.
Der Stoff für Mythen - nur dass es in diesem Fall real ist."


Ein wirklich sehr spannendes und aufregendes Buch! Außer ein paar unlogischen Kleinigkeiten, kann ich nichts bemängeln :)









Sonntag, 23. März 2014

[Rezension] Biss zum Morgengrauen



Dieses Woche war das Thema bei "52 Wochen -  52 Bücher" Vampire. Da ich aber zurzeit kein Vampirbuch auf meinem SuB habe und mir auch keins einfällt, dass ich noch gerne lesen will (Vampire sind mittlerweile ja fast schon wieder out was Bücher betrifft) habe ich mich entschlossen nochmal die Biss-Quadriologie zu lesen. Deswegen habe ich heute eine Rezi zu dem ersten Teil, der mittlerweile weltberühmten Twilight-Saga gemacht. Ich glaub ich bin nicht die einzige, wenn ich sage, dass ich durch die  Bücher von Stephanie Meyer zum ersten Mal in den Vampirwahn gefallen bin.


Erschienen: Januar 2008
Autor: Stephenie Meyer
Erschienen im Carlsen Verlag
Themengebiet: Vampire, Fantasyroman
Seitenzahl: 528 Seiten (ungebunden)





Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? 


Wer kennt sie nicht, Bella und Edward? Bella ist ein Mädchen was sich zum ersten Mal richtig verliebt und man fiebert gerade zu mit, was sie als nächstes machen wird, man spürt das Kribbeln im Bauch, wenn sie gespannt auf ihn wartet und dein Herz klopft höher, wenn er sie küsst oder berührt. Edward ist einfach nur umwerfend. Stephanie Meyer schafft es ihn so gut zu beschreiben, dass man Schmetterlinge im Bauch kriegt, wenn er auftritt. Er ist wahnsinnig sexy, romantisch und gefühlvoll, das hat mir mal wieder gezeigt, wie schlecht die Besetzung von ihm im Film ist. Robert Pattinson kommt als totaler Schwächling rüber, wohingegen Edward im Buch das fast komplette Gegenteil von ihm ist.


Der Schreibstil von Stephanie Meyer ist im ersten Buch noch überraschend schlicht und ziemlich einfach gehalten. Das hat mich besonders überrascht, denn als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe ist mir das gar nicht aufgefallen. Trotzdem verliert die Story deswegen nichts an seiner Schönhet und ich war wieder einmal im Bann der Geschichte gefangen. Besonders gut haben mir die Gespräche zwischen Bella und Edward gefallen.

Zum Beispiel: Er klang mit einem Mal resegniert. "Worauf bist du denn neugierig?"

"Zum Beispiel darauf,wie alt du bist."
"17.",antwortete er ohne zu zögern.
"Und wie lange bist du schon 17?"
Er starrte auf die Straße; seine Lippen zuckten. "Eine Weile.", gab er schließlich zu.



Ich glaube hierzu muss ich nicht besonders viel schreiben, da spätestens nach der Verfilmung jeder weiß um was es in diesem Buch geht. Trotzdem kann ich an alle die es schon gelesen haben nur vorschlagen, lest es noch mal und an die, die es noch nicht gelesen haben (wo wart ihr die letzten 6 Jahre?): "Auf zum nächsten Buchladen, kauft euch dieses Buch!"


Da ich wirklich ein großer Fan von diesem Buch bin konnte ich mich nicht entscheiden und habe deswegen zwei Zitate für euch.
 Edward: "Und so verliebte sich der Löwe in das
Lamm!"
Bella: "Was für ein dummes Lamm!"
Edward: "Und was für ein abartiger,
masochistischer Löwe."

...und...

"Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war:
1. Edward war ein Vampir.
2. ein Teil von ihm-und ich wusste nicht, wie mächtig
dieser Teil war-dürstete nach meinem Blut.
3. ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn
verliebt!"


Es gibt keine bessere, schönere, gefühlvollere Geschichte über Vampire als dieses Buch!!!







Samstag, 8. Februar 2014

[Rezension] Ein Tag Zwei Leben

Erschienen: 13. Januar 2014
Autor: Jessica Shirvington
Erschienen im cbt Verlag
Themengebiet: Zeit
Seitenzahl: 384 (Taschenbuch)




Die 18-jährige Sabine lebt in zwei Parallelwelten – 24 Stunden in der einen und 24 Stunden in der anderen. Es sind zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In Roxbury ist sie die Außenseiterin, das Punk- Girl. In Wellesley dagegen die Highschool-Königin mit dem scheinbar perfekten Freund. Ein fataler Irrtum, den Sabine fast mit dem Leben bezahlt. Als sie in Roxbury Ethan kennenlernt und sich in ihn verliebt, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch ein tragisches Ereignis ändert auf einmal alles …



Sabine (Ich mag den Namen irgendwie nicht, weil er nicht passt. Er ist zu deutsch.) ist ein sehr willensstarker Mensch. Sie kommt mit Dingen klar, bei denen jeder andere Mensch mal eben durchgedreht wäre. Sie ist sehr mutig und verschlossen. Man kann sie sehr gut verstehen. Wer würde sich schon den Menschen so sehr öffnen, wenn man ihnen nicht alles über sich erzählen kann? Sie hat das Gefühl, dass keiner sie richtig kennt. Aber dann ist sie auch bei manchen Dingen viel zu stur und naiv. Sie sieht nur eine Richtung, in die sie gehen kann und ändert diese auch nicht.
Ihr Gegenpart Ethan ist anfangs ebenfalls sehr verschlossen und distanziert, weil er Sabine nicht verstehen kann. Doch im Laufe der Geschichte öffnet er sich immer weiter und man schließt ihn in sein Herz und will ihn nie wieder gehen lassen. Er hilft Sabine, wo er nur kann und kümmert sich rührend um sie.
Die Charaktere sind in beiden Welten total unterschiedlich, doch in keiner der beiden Welten bekommt man sonderlich viel Eindruck von ihrem Privatleben mit ihren Freunden, die leider ziemlich blass bleiben.


Jessica Shirvington ist ja kein unbekannter Name. Auch ich habe schon ein paar ihrer Bücher gelesen und dieses Buch ähnelt im Schreibstil natürlich den anderen. Er ist sehr unterhaltsam und hält Details bereit, aber an manchen Stellen zieht sich das ganze auch ein bisschen. Sodass ich mich ab und zu überwinden musste weiterzulesen. Das fand ich sehr schade, weil mir das sonst noch nie bei ihren Büchern passiert ist.


Die Geschichte ist mal ganz was anderes und mir gefällt die Idee. Man kommt gut dahinter, wie das ganze funktioniert und es ist auch alles gut durchdacht. Man wird erst denken, dass es irgendetwas mit Zeitreisen zu tun hat, aber dem ist nicht so. Sabine ist einfach doppelt so alt, wie der Rest der Teenager, weil sie jeden Tag zwei mal erlebt. Die Welten in denen sie lebt ähneln sich zwar, doch es gibt keine Person doppelt. Außer sie. Die Geschichte plätschert so ein bisschen vor sich hin und ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Doch diese Geschichte setzt eher auf Romantik und Tiefgang. Natürlich ist auch die Liebe vertreten und zwar durch den gutaussehenden Ethan, der Sabines Herz im Sturm erobert. Die Geschichte war teilweise sehr vorhersehbar, doch am Ende hat mich die Autorin mit der Wendung der Ereignisse sehr überrascht.

Ethan: Wir existieren nur, weil andere uns sehen.

 Ein Buch, das mit einer interessanten Geschichte punkten kann, aber bei dem mir einfach die Spannung fehlt. 


Muss ich haben!!!
  

Sonntag, 2. Februar 2014

[Kurzrezension] Zed's Story




Zed hat schon viel Schlimmes in seinem Leben mitbekommen. Er ist ein Savant und kann in die Zukunft sehen. Vor allem unterstützt er seine Familie mittels seiner Fähigkeiten dabei, Verbrechen zu verhindern, Kriminalfälle zu lösen und die Schuldigen ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Doch die Auseinandersetzung mit dem Bösen kostet Zed viel Kraft. Beinahe ist er versucht, alles hinzuschmeißen. Seine Verletztheit versteckt er hinter einer harten Schale. Eine harte Schale, die nur eine knacken kann: Sky, Zeds Seelenspiegel.

Diese Kurzgeschichte fügt dem Roman ›Finding Sky‹ eine weitere Dimension hinzu. Erzählt wird die Biografie von Zed und wie er zu dem Savant wurde, der er am Anfang von ›Finding Sky‹ ist. 

Schreibstil: Der Schreibstil von Joss Stirling konnte mich mal wieder vollkommen überzeugen. Sie hat dem Leser sehr guten Einblick in Zeds Gefühle gegeben und die Handlung, auch wenn diese nicht allzu lang war interessant und spannend gestaltet.

Charaktere: Es war sehr interessant den Anfang (die ersten 4 Kapitel) aus Zeds Sicht wiedergegeben zu haben. Man hatte einen sehr guten Einblick in seine Gefühlswelt und ich konnte so manche Handlung die ich in "Finding Sky" nicht ganz verstanden habe, gut nachvollziehen. Wenn das möglich ist, liebe ich ihn jetzt sogar noch mehr, als davor. Auch Sky wird aus seiner Sicht beschrieben und ich mochte seine Sichtweise auf sie total gerne.

Story: Die Geschichte hatten wir ja eigentlich schon mal, aber Joss Stirling hat noch einen Teil vorne angefügt, in der es nur um Zed und seine Familie geht. Das fand ich sehr gut und man wusste genau, wie Zed war, bevor er Sky traf, wodurch seine Verwandlung nur noch krasser heraustritt.
 

Wer "Finding Sky" gelesen hat, muss auch unbedingt zu diesem Buch greifen, obwohl es das nur als Kindleversion gibt. Dafür aber kostenlos. Absolute Leseempfehlung. 


Muss ich haben!!!