Sonntag, 9. Februar 2014

[Rezension] Seelen

Erschienen: Mai 2011
Autor: Stephenie Meyer
Erschienen im Carlsen Verlag
Themengebiet: Zukunft / Seelen
Seitenzahl: 912


Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Sogenannte Seelen haben sich in den menschlichen Körpern eingenistet und ihre Kontrolle übernommen. Nur wenige Menschen sind noch frei und leisten Widerstand, so wie Melanie. Als sie gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft gegen die Verdrängung aus ihrem Körper - und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Die Suche nach Jared, Melanies Geliebtem, wird dadurch nicht gerade einfacher, vor allem, weil auch Wanda nach und nach Gefühle für ihn entwickelt.


Die Charaktere fand ich im allgemeinen ziemlich gut beschrieben, da gibt es einmal sexy Jared, den einfühlsamen Ian und natürlich  die beiden Hauptpersonen Wanda und Melanie, die sich zusammen einen Körper teilen. Die Autorin hat die Charakterzüge der beiden dem Leser richtig nahe gebracht, sodass man die Verzweiflung und die Wut Melanies, aber auch die Schuld- und trotzdem Glücksgefühle Wandas verstehen kann. Bei fast allen Figuren kann man sich genau vorstellen, genauso zu handeln wie diese. Doch an einigen Stellen hätte ich mich unglaublich über Wanda aufregen können weil sie immer so weinerlich, feige, schwach und zimperlich ist.


Den Schreibstil von Stephenie Meyer finde ich unglaublich schön zum Lesen, sie hat zwar einen Hang die Protagonisten immer schwach und jämmerlich darzustellen, doch das ist man von ihr ja gewöhnt.
Sie beschreibt die Umgebung von Wanda sehr genau, sodass man sich gut vorstellen kann, wie es ist an ihrer Stelle dort zu sein. Ich habe das Buch geradezu verschlungen und dank ihres angenehmen Schreibstils merkt man gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen.

Die Idee mit den Seelen, die von einem anderen Planeten kommen und die Körper anderer Lebewesen einnehmen geradezu genial. Die Umsetzung ist Stephenie sehr gut gelungen und ich glaube nicht, dass das ein anderer Autor besser gekonnt hätte. Sie hat sehr spannend geschrieben und auch oft einen Szenenwechsel eingebracht, sodass die Story sehr abwechslungsreich ist. Das ende war zwar ab einer gewissen Zeit ziemlich vorhersehbar, aber sonst fand ich die Lebensweise von Wanda und Melanie echt faszinieren und spannend. Natürlich kommt in diesem Buch die Liebe auch nicht zu kurz. Interessant fand ich, dass Wanda sich in einen anderen verliebt, obwohl ihr ganzer Körper, durch Melanies Erinnerungen geprägt, nach Jared schreit. Die Autorin schreibt sehr logisch und zusammenhängend und soweit ich mich erinnern kann gab es keine große Unklarheit, wo man nicht versteht, warum sie so handelt oder warum etwas so geschieht, wie es geschieht. Ich kann nur sagen "Daumen hoch"!


„Es geht nicht um das Gesicht, sondern um den

 Ausdruck darin. Es geht nicht um die Stimme, 

sondern um das,was du sagst. Es geht nicht 

darum, wie du in diesem Körper aussiehst, 

sondern darum, was du damit machst. Du bist 

schön.“

Ich hätte nicht gedacht, dass Stephenie Meyer nach den Biss-Büchern nochmal so ein unglaublich gutes Buch herausbringt. Doch Seelen ist der eindeutige Beweis dagegen, dieses Buch ist einfach nur spitze und atemberaubend, es übertrumpft fast noch die Twilight-Saga!!!

 

9,99€

Samstag, 8. Februar 2014

[Rezension] Ein Tag Zwei Leben

Erschienen: 13. Januar 2014
Autor: Jessica Shirvington
Erschienen im cbt Verlag
Themengebiet: Zeit
Seitenzahl: 384 (Taschenbuch)




Die 18-jährige Sabine lebt in zwei Parallelwelten – 24 Stunden in der einen und 24 Stunden in der anderen. Es sind zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: In Roxbury ist sie die Außenseiterin, das Punk- Girl. In Wellesley dagegen die Highschool-Königin mit dem scheinbar perfekten Freund. Ein fataler Irrtum, den Sabine fast mit dem Leben bezahlt. Als sie in Roxbury Ethan kennenlernt und sich in ihn verliebt, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Doch ein tragisches Ereignis ändert auf einmal alles …



Sabine (Ich mag den Namen irgendwie nicht, weil er nicht passt. Er ist zu deutsch.) ist ein sehr willensstarker Mensch. Sie kommt mit Dingen klar, bei denen jeder andere Mensch mal eben durchgedreht wäre. Sie ist sehr mutig und verschlossen. Man kann sie sehr gut verstehen. Wer würde sich schon den Menschen so sehr öffnen, wenn man ihnen nicht alles über sich erzählen kann? Sie hat das Gefühl, dass keiner sie richtig kennt. Aber dann ist sie auch bei manchen Dingen viel zu stur und naiv. Sie sieht nur eine Richtung, in die sie gehen kann und ändert diese auch nicht.
Ihr Gegenpart Ethan ist anfangs ebenfalls sehr verschlossen und distanziert, weil er Sabine nicht verstehen kann. Doch im Laufe der Geschichte öffnet er sich immer weiter und man schließt ihn in sein Herz und will ihn nie wieder gehen lassen. Er hilft Sabine, wo er nur kann und kümmert sich rührend um sie.
Die Charaktere sind in beiden Welten total unterschiedlich, doch in keiner der beiden Welten bekommt man sonderlich viel Eindruck von ihrem Privatleben mit ihren Freunden, die leider ziemlich blass bleiben.


Jessica Shirvington ist ja kein unbekannter Name. Auch ich habe schon ein paar ihrer Bücher gelesen und dieses Buch ähnelt im Schreibstil natürlich den anderen. Er ist sehr unterhaltsam und hält Details bereit, aber an manchen Stellen zieht sich das ganze auch ein bisschen. Sodass ich mich ab und zu überwinden musste weiterzulesen. Das fand ich sehr schade, weil mir das sonst noch nie bei ihren Büchern passiert ist.


Die Geschichte ist mal ganz was anderes und mir gefällt die Idee. Man kommt gut dahinter, wie das ganze funktioniert und es ist auch alles gut durchdacht. Man wird erst denken, dass es irgendetwas mit Zeitreisen zu tun hat, aber dem ist nicht so. Sabine ist einfach doppelt so alt, wie der Rest der Teenager, weil sie jeden Tag zwei mal erlebt. Die Welten in denen sie lebt ähneln sich zwar, doch es gibt keine Person doppelt. Außer sie. Die Geschichte plätschert so ein bisschen vor sich hin und ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Doch diese Geschichte setzt eher auf Romantik und Tiefgang. Natürlich ist auch die Liebe vertreten und zwar durch den gutaussehenden Ethan, der Sabines Herz im Sturm erobert. Die Geschichte war teilweise sehr vorhersehbar, doch am Ende hat mich die Autorin mit der Wendung der Ereignisse sehr überrascht.

Ethan: Wir existieren nur, weil andere uns sehen.

 Ein Buch, das mit einer interessanten Geschichte punkten kann, aber bei dem mir einfach die Spannung fehlt. 


Muss ich haben!!!
  

[Monatsstatistik] Januar 2014 von Emma

 

gelesene Bücher: 12
gelesene Seiten: 4296
durchschnittliche Seiten pro Tag: 139
gekaufte Bücher: 9
ausgeliehene Bücher: 3
Rezensionen: 3

Ja, ok im Vergleich zur Kim ist meine Statistik, diesen Monat, etwas jämmerlich, aber sie liest halt einfach schneller und hat definitiv mehr Zeit als ich dazu :P Auch hab ich diesen Monat auf jeden Fall zu wenige Rezensionen geschrieben, was ich hoffentlich in den nächsten Monaten ändern werde. Das habe ich mir fest vorgenommen.



Weil: Dieses Buch einfach nur herzergreifend und wunderschön ist, ich weiß, es ist schon ne Ewigkeit draußen, aber ich kam einfach nicht dazu, es zu lesen. Allen da draußen, die auch noch nicht "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen haben, kann ich nur sagen: "Holt es euch. Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert!".  Diese Geschichte ist wirklich für jeden geeignet, egal welchen Alters. Ich liebe, liebe, liebe es!!!


 
Weil: Es war einfach nur unrealistisch und schlecht geschrieben war, zum Beispiel ist sie erst so voll der Außenseiter und aufeinmal stehen drei der heißesten Typen der ganzen Schule auf sie. Außerdem ist sie dem Leser total unsympathisch, weil sie die ganze Zeit nur an sich denkt und anderen Vorwürfe bei etwas macht, das sie selbst genauso macht.


 Bei mir ist der Bookboyfriend des Monats auch ein ALEX, allerdings der aus Requiem (3. Teil von der Armor-Triologie), ich liebe einfach seine coole, sexy und mutige Art! 

Quinn: "Es gibt Millionen Dinge die wichtiger sind als wir, aber mir will kein einziges einfallen was wichtiger ist als sie." (Breathe - Aufbruch nach Sequoia)
Weil: Ich glaube es ist selbsterklärend, warum ich dieses Zitat so super finde. Es zeigt, wie sehr Quinn Bea liebt und ich finde, die Autorin hätte es nicht besser ausdrücken können.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Neuzugänge 1/2014 Emma

Ach, der Anfang eines Monats ist doch toll, die Prepaid-karten sind wieder aufgeladen, man hat wieder schnelles Internet (zwar nicht lange, aber immerhin) und man kriegt wieder Taschengeld. Tja und da ich noch nicht arbeite und von meinen Eltern abhängig bin, was das Geld betrifft, bin ich gleich mal mit meinem frisch erhaltenen Vermögen zum Buchladen marschiert und war shoppen!!! Hier meine Neuzugänge, die ich erbeutet habe.

8 Tage im Juni (Brigitte Glaser)
Jenny und Lovis leben nur wenige Kilometer voneinander entfernt und doch könnte ihr Leben nicht unterschiedlicher sein. Lovis' Vater hat viel Geld, Jenny dagegen ist in einer Sozialwohnung zu Hause und weiß oft nicht, von welchem Geld sie das nächste Abendessen kaufen soll. Als Lovis an einer menschenleeren U-Bahn-Haltestelle von drei Jugendlichen zusammengeschlagen und auf die Gleise geschubst wird, ist es Jenny, die ihn im letzten Moment auf den Bahnsteig zieht. Doch sie läuft weg, bevor die Polizei kommt. Lovis dagegen geht das fremde Mädchen nicht mehr aus dem Kopf, er möchte sie unbedingt wiedersehen 

 





 
Get Naked - Live Fast, Play Dirty (Kevin Brooks)
›Naked‹ - die Punkrockband ist Lilis große Liebe. Sie genießt die Auftritte als Bassistin der Band, die Wucht und Intensität der Musik, das ganze Lebensgefühl der Londoner Musikszene im Jahr 1976. Und es wird noch besser, als der begnadete Musiker William Booney zu ihnen stößt: ein Gewinn für die Band und für Lili, die sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Doch für William gibt es noch andere Dinge als die Musik. Er trägt ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich …

 









Damian - Die Wiederkehr des gefallenen Engels (Rainer Wekwerth)
Eine düstere Prophezeiung und ein altes Geheimnis. Der Kampf dunkler Mächte um unsere Welt. Und eine Liebe, größer als der Tod. Damian ist auf die Erde zurückgekehrt. Aus Liebe zu Lara, die er beschützen möchte, hat er sich dem Himmel widersetzt. Lara erkennt ihn jedoch nicht. Während er gegen den Verfall kämpft, den er auf der Erde erleiden muss, versucht sie, ihren Exfreund Ben zurückzugewinnen. Doch über allem schwebt eine finstere Prophezeiung, die Lara erfüllen muss, denn sie ist mehr als ein Mensch. Damian und Lara stellen sich der dämonischen Gefahr, aber sie ahnt nicht, welchen Preis Damian für seine Liebe bezahlt hat.Eine düstere Prophezeiung und ein altes Geheimnis.
Der Kampf dunkler Mächte um unsere Welt.
Und eine Liebe, größer als der Tod.



Dienstag, 4. Februar 2014

[Rezension] Wie Monde so silbern

Erschienen: 20. Dezember 2013
Autor: Marissa Meyer
Erschienen im Carlsen Verlag
Themengebiet: Märchen/ Rebellion
Seitenzahl: 416 (gebunden)



Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …


Cinder wirkt sehr sympathisch und dies wird nur noch verstärkt, weil sie sich selbst so fehl am Platz fühlt und von ihren Mitmenschen auch so behandelt wird. Man hat Mitleid mit ihr, merkt jedoch schnell, dass dieses hier zwar durchaus angebracht ist, aber nicht wirklich nötig, da Cinder sich bestens selbst zu helfen weiß. Sie ist mutig und stark. Trotz ihrer bewundernswerten Stärke macht sie sich selbst fertig, weil sie eine Cyborg ist und zu 36% aus Metall und ähnlichem besteht. Man leidet mit ihr und freut sich mit ihr. Ich habe sie sehr lieb gewonnen und würde gerne noch mehr von ihr lesen. Ebenso von Kai, der in seinem Altern von 19 Jahren schon so viel Verantwortung tragen muss und so wichtige Entscheidungen zu treffen hat. Ich würde nicht gern an seiner Stelle sein. Doch er macht sich nicht mal so schlecht, trotz all dieser Verantwortung, denn er ist überlegt, weiß aber auch sehr genau, was er gerne erreichen möchte und wofür er eintritt. Damit konnte auch er mich vollkommen von sich überzeugen. Die anderen Charaktere waren auch sehr sympathisch, mal abgesehen von der bösen Königin und ihrem Gefolge. Aber wer mag solche Leute schon? Mir gefiel auch, dass die eine Stiefschwester im Gegensatz zum Märchen nicht etwa durchtrieben war, sondern richtig nett und liebenswert, was man von ihrer Schwester und ihrer Mutter nicht behaupten kann.


Der Schreibstil von Marissa Meyer ist sehr locker und einfach. Das Buch ist wohl vor allem für Jugendliche gedacht. Sie hat mich immer weiter in den Strudel der Ereignisse gezogen und ich konnte mich nicht aus diesem Bann ziehen, wodurch ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Sie schreibt aus der Sicht von Cinder und Kai, weshalb man in beide Gefühlswelten sehr guten Einblich erhält und ab und zu auch aus der des dort angestellten Doktors. Dadurch bekommt man noch mal einen anderen Eindruck von Cinder, sowie von Prinz Kai.


Die Geschichte ist einfach nur bombastisch. Die Ideen sind so fein ausgearbeitet und so ineinander verstrickt. Wow! Es gibt so viele kleine Details, die einen immer wieder staunen lassen und an jeder Ecke gibt es etwas neues zu entdecken. Generell finde ich Märchenadoptionen meistens ziemlich cool. Ich mag die völlig andere Interpretation in neuen Zeiten oder an völlig anderen Orten. Von Cinderella gibt es ja schon ziemlich viele Adoptionen, doch Marissa Meyer hat eine völlig andere Art auf den Merkt gebracht. In diesem Buch geht es auch teilweise um Politik, doch das ist sehr interessant zu lesen und nicht, wie ich (muss ich zugeben) erwartete hatte, staubtrocken. Die Liebesgeschichte ist natürlich auch an ihrem Platz, aber sie steht nicht allzu sehr im Vordergrund und ist nicht so kitschig romantisch geschrieben. Cinder und Kai passen sehr gut zusammen und ich wünsche den beiden viel Glück. Das einzige, was mich sehr gestört hat, war, dass das Buch an einigen wichtigen Schlüsselstellen für mich total durchschaubar war, weshalb es für mich keine besonderen Wendungen gab und das Finale ein bisschen mau ausfiel. Ich hoffe, das es nur mir so ging, denn ansonsten ist das Buch ein Hit.


Obwohl er sie nicht berührte, konnte sie ihn deutlich spüren, übermächtig und voller Wärme. Es wurde heiß, auch wenn ihre Temperaturanzeige keine Änderung vermerkte.


Eine eindeutige Leseempfehlung! Das Buch hat Witz und die Idee, die sich hinter der völlig neuen Märchenadoption verbirgt ist genial.


Muss ich haben!!!
18,90 €

Sonntag, 2. Februar 2014

[Monatsstatistik] Januar 2014 von Kim

  

gelesene Bücher: 19
gelesene Seiten: 6567
durchschnittliche Seiten pro Tag: 212
gekaufte Bücher: 10
ausgeliehene Bücher: 15
Rezensionen: 8

Ich habe definitiv zu wenig Rezensionen geschrieben, wenn man sich mal den beträchtlichen Stapel meiner gelesenen Bücher anschaut, aber ich hatte diesen Monat einfach nicht genug Inspiration. Ich hoffe, dass wird sich in den nächsten Monaten noch ändern.

 



Weil: Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch und es hat diese sogar noch übertroffen. Es ist lustig, romantisch und mit einer ganzen Menge Action. Die Zombies haben mir sher zu meinem eigenen Erstaunen auch ganz gut gefallen. Normalerweise denke ich mir ja eher: Zombies? Nein danke. Doch ich wollte diesen Kreaturen eine Chance geben und diese haben sie zumindest in diesem Buch sehr gut genutzt und mich völlig überzeugt. 



Weil: In diesem Buch ging mir einfach alles zu schnell und die Handlung war nicht wirklich abwechslungsreich. Es war einfach immer das selbe und Lene wird von einem Moment auf den anderen total beliebt. Ist klar. Außerdem konnte ich den männlichen Hauptcharakter (Ferdinand) nicht leiden.


Mein Bookboyfriend des Monats ist Alex aus "Ein Herzschlag danach" und "Kein Augenblick zu früh", da er einfach so lieb und fürsorglich ist. Außerdem sieht er gut aus und hat auch noch Humor. Was will frau mehr? Hier zur Rezi



Will: "Einer der Sätze, der mir aus dem Manifest er Ferox in Erinnerung geblieben ist, lautet: Wir glauben fest an die Tapferkeit und den Mut, der die Menschen dazu bringt sich für andere einzusetzten."  
(aus "Die Bestimmung")
 

Weil: Ich finde diese Worte treffen 100% zu und finde den Vorsatz der Ferox, sich diesem Vorsatz zu verschreiben sehr ehrenvoll.


[Kurzrezension] Zed's Story




Zed hat schon viel Schlimmes in seinem Leben mitbekommen. Er ist ein Savant und kann in die Zukunft sehen. Vor allem unterstützt er seine Familie mittels seiner Fähigkeiten dabei, Verbrechen zu verhindern, Kriminalfälle zu lösen und die Schuldigen ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Doch die Auseinandersetzung mit dem Bösen kostet Zed viel Kraft. Beinahe ist er versucht, alles hinzuschmeißen. Seine Verletztheit versteckt er hinter einer harten Schale. Eine harte Schale, die nur eine knacken kann: Sky, Zeds Seelenspiegel.

Diese Kurzgeschichte fügt dem Roman ›Finding Sky‹ eine weitere Dimension hinzu. Erzählt wird die Biografie von Zed und wie er zu dem Savant wurde, der er am Anfang von ›Finding Sky‹ ist. 

Schreibstil: Der Schreibstil von Joss Stirling konnte mich mal wieder vollkommen überzeugen. Sie hat dem Leser sehr guten Einblick in Zeds Gefühle gegeben und die Handlung, auch wenn diese nicht allzu lang war interessant und spannend gestaltet.

Charaktere: Es war sehr interessant den Anfang (die ersten 4 Kapitel) aus Zeds Sicht wiedergegeben zu haben. Man hatte einen sehr guten Einblick in seine Gefühlswelt und ich konnte so manche Handlung die ich in "Finding Sky" nicht ganz verstanden habe, gut nachvollziehen. Wenn das möglich ist, liebe ich ihn jetzt sogar noch mehr, als davor. Auch Sky wird aus seiner Sicht beschrieben und ich mochte seine Sichtweise auf sie total gerne.

Story: Die Geschichte hatten wir ja eigentlich schon mal, aber Joss Stirling hat noch einen Teil vorne angefügt, in der es nur um Zed und seine Familie geht. Das fand ich sehr gut und man wusste genau, wie Zed war, bevor er Sky traf, wodurch seine Verwandlung nur noch krasser heraustritt.
 

Wer "Finding Sky" gelesen hat, muss auch unbedingt zu diesem Buch greifen, obwohl es das nur als Kindleversion gibt. Dafür aber kostenlos. Absolute Leseempfehlung. 


Muss ich haben!!!